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Der übliche Verdächtige

Grönholm ist nach den ersten beiden Prüfungen schon wieder vorne, Solberg, Sainz und Co bemühen sich dran zu bleiben.

Manfred Wolf

Der finnische Weltmeister Marcus Grönholm (Peugeot) erzielt auf SP 3 und SP 4 Bestzeit und liegt in der Gesamtwertung damit schon 12,1 Sekunden vor Citroen-Pilot Carlos Sainz.

Hinter Grönholm geht es recht knapp zu. Auf der dritten Sonderprüfung (El Reposo 1) war Markko Märtin mit seinem nagelneuen Ford Focus WRC 03 und 3,1 Sekunden Rückstand der härteste Verfolger, im Zehntelsekunden-Abstand folgten Petter Solberg (Subaru), Harri Rovanperä (Peugeot) und der erste Citroen-Pilot, der Spanier Carlos Sainz (+ 4,7)

Nur eine Zehntel hinter seinem Teamkollegen: Youngster Sebastièn Loeb, der anscheinend auch in Argentinien wieder keine Eingewöhnungsphase nötig hat.

Der bei seinem Team in Ungnade gefallene Richard Burns unternimmt (noch?) nicht viel zur Ehrenrettung, auf der ersten Prüfung liegt er jedenfalls mit 6,3 Sekunden Rückstand auf Platz sieben, hinter ihm der zweite Subaru-Pilot Tommi Mäkinen (+ 6,5).

Die Top-Ten auf SP 3 komplettierten Toni Gardemeister (Skoda, + 8,7) und der Deutsche Armin Schwarz (+ 10,5), der seinen Hyundai am zehntschnellsten über die erste Prüfung des heutigen Tages prügelte.

Colin McRae legte (wieder einmal) einen Dreher hin, dieses Mal in die argentinische Pampa. Dabei verlor der Schotte zwar nicht allzu viel Zeit, aus den Top-Ten flog er mit 11,4 Sekunden Rückstand trotzdem.

Einer der Ford-Junioren hatte noch wesentlich größere Probleme, Francois Duval hatte mit einem Plattfuß zu kämpfen und verlor enorm viel Zeit.

Auf der vierten Prüfung (Canada de Rio Pinto) bot sich ein ähnliches Bild, nur die Verfolgerplätze hinter Grönholm wurden neu vergeben. Sogar der Zeitabstand des engsten Verfolgers blieb gleich, die 3,1 Sekunden fehlten dieses Mal Richard Burns.

Die weitere Reihung auf SP 4: Mäkinen (+ 3,2), Solberg (+ 3,7), Sainz (+ 4,6), Märtin (+ 5,3), Loeb (+ 9,7), McRae (+ 12,5), Duval (+ 16,2), Auriol (+ 18,7).

Und um die Ford-Pechserie zu prolongieren kämpfte der Finne Mikko Hirvonen an seinem „alten“ Focus WRC mit zu hohen Öl-Temperaturen und einem Motorproblem, er konnte die Prüfung nur mehr im Schritttempo beenden.

In der Gesamtwertung führt damit Marcus Grönholm vor Petter Solberg und Carlos Sainz, den genauen Zwischenstand finden Sie in unserem Zeitenservice!

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