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Was macht der Ekström da?

Während DTM-Star Mattias Ekström sensationell die Gruppe N-Wertung der Rallye anführt, liegt OMV-Pilot Jani Paasonen in der PWRC sicher in Führung.

Manfred Wolf

Um den Gruppe N-Sieg kämpft in Schweden ein „altbekannter“ Mann: DTM-Star Mattias Ekström scheint auf rutschigem Untergrund ebenso beheimatet zu sein, wie auf der Rundstrecke mit Grip ohne Ende. Er fightet auf seinem Mitsubishi Lancer Evo VII mit einigen Markenkollegen um die Spitze.

Nach neun gefahrenen Prüfungen liegt er sogar in Führung, aber auch Per-Gunnar Andersson, Stig-Olov Walfridson, Kenneth Backlund oder Jani Paasonen haben noch alle Chancen auf den Sieg, Paasonen liegt als Vierter in der Gesamtwertung beispielsweise nur knappe 30 Sekunden hinter Ekström.

Damit ist auch geklärt, wer in der eigens gewerteten PWRC in Front liegt: Es ist der OMV-Pilot und Stohl-Teamkollege Jani Paasonen ,der bereits über eine Minute vor seinem härtesten Verfolger Alister McRae liegt.

McRae ist damit auch bestplatzierter Gruppe N-Subaru-Pilot, die Boxer-Fraktion scheint in Schweden gegen die Mitsubishi-Übermacht nichts ausrichten zu können.

Unterdessen gibt sich Paasonen relaxt und deutet an, den Sieg in der PWRC heimfahren zu wollen: „Es läuft sehr gut, ich habe keine Probleme. Ich fahre nicht am Limit, ich will unbedingt diese zehn Punkte mitnehmen. Und ich lege mich bestimmt nicht mit den schwedischen Lokalmatadoren an...“

Und allzu große Sorgen braucht sich der Finne auch nicht zu machen: Bis zur neunten SP hat er acht PWRC-Bestzeiten erzielt, nur Toshi Arai (Subaru) konnte ebenfalls eine Bestzeit für sich verbuchen. Doch der Japaner verlor auf der siebenten Prüfung nach mehreren Ausrutschern um die fünf Minuten.

OMV-Junior Sebastian Vollak kommt in Schweden schon etwas besser zurecht, er fährt konstante Zeiten (eine 20. Gruppe N-SP-Zeit in SP 8) und liegt in der Gesamtwertung auf Rang 24.

Wittmann jun. schlägt sich gut

Beachtlich schlägt sich auch Franz Wittmann jun. bei seinem ersten WM-Auftritt. Auf SP 8 gelingt ihm beispielsweise die 15. SP-Zeit der Gruppe N. Gesamt bedeutet das den 31. Rang (Gruppe N) nach neun Sonderprüfungen, hätte er gestern auf der langen Graneberget-SP bei der zweiten Durchfahrt nicht über elf Minuten verloren, könnte er bereits unter den Top-20 liegen...

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