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Loeb gewann das erste Duell

Sébastien Loeb hat bei der Superspecial Killeri Lokalmatador Grönholm im direkten Duell geschlagen. Loeb führt vor P. Solberg. Manfred Stohl 11.

Michael Noir Trawniczek

Die Finnland-Rallye wurde am Abend auf dem Rundkurs Killeri mit der beliebten Superspecial eröffnet. Eine ehemalige Trabrennbahn, die jedoch mit verschiedenen Streckenelementen ergänzt wurde, eine Brücke und Sprünge inklusive.

Manfred Stohl war gleich am Beginn an der Reihe - seinen Gegner und Stallkollegen Henning Solberg konnte der Wiener bezwingen, in die Top 10 schaffte er es jedoch nicht. Stohl belegte am Ende mit einem Rückstand von 1,6 Sekunden Rang 11. Schon zuvor, nach dem verregneten Shakedown, hat "Stohlito" gegenüber motorline.cc geklagt: "Das Auto macht nicht was ich will. Wenn wir hier einen WM-Punkt holen sollten, wäre ich schon hoch zufrieden."

Am schnellsten war, wie schon beim Shakedown, WM-Leader Sébastien Loeb, der Lokalmatador und Topfavorit Marcus Grönholm eine volle Sekunde abknöpfte und den 2,06 Kilometer langen Rundkurs in einer Zeit von 1:21.4 Minuten zurücklegen konnte. Loeb betonte gegenüber dem WRC-Radio, dass "diese Prüfung keinen Einfluss auf die wirkliche Rallye" habe. "Die Prüfungen liegen noch vor uns" sagte der Weltmeister. Grönholm erklärte: "Ich bin einmal recht weit nach außen getragen worden. Aber das ist kein Problem, es ist alles in Ordnung."

Zwei Zehntelsekunden langsamer als Loeb war Subaru-Speerspitze Petter Solberg, der nach der Zieldurchfahrt die Fans erfreute, indem er während der Fahrt auf dem Trittbrett stehend in die Zuschauer winkte. Drittschnellster war Mikko Hirvonen, direkt dahinter reihte sich Stallkollege Grönholm als Vierter ein. Dahinter Daniel Carlsson in seinem Mitsubishi und Dani Sordo im Citroen Xsara.

Die Zeiten dieser Show-Prüfung (morgen Abend werden dort erneut für die Fans Duelle ausgefochten) haben bekanntlich wenig bis gar keinen Einfluss auf die Rallye - erst morgen Früh wird es ernst: Um 9.21 Uhr Ortzeit (8.21 h MEZ) wird die rund 25 Kilometer lange Wertungsprüfung Lankaa gestartet.

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Rallye-WM: Finnland

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