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Turbulente Junioren-Krönung

Bangen bis zur Abenddämmerung - wie die Schweden Patrick Sandell und Emil Alexsson mit ihrem Renault Clio S1600 die Junioren-WM gewinnen konnten.

Michael Noir Trawniczek

Die Junioren-Weltmeisterschaft wurde im Rahmen der Großbritannien-Rallye in Wales entschieden. Satte sechs Bewerber standen vor dem Finale als mögliche Nachfolger von Dani Sordo fest.

Gleich in der ersten Wertungsprüfung musste Tabellenleader Urmo Aava im Suzuki Swift S1600 aufgeben, konnte jedoch unter "SupeRally" weiterfahren. Als Favoriten wurden die Suzuki-Werkspiloten, der britische Lokalmatador Guy Wilks sowie Per-Gunnar Andersson, gehandelt. Wilks jedoch musste am Samstag nach einem Getriebeschaden aufgeben. Am Sonntag übernahm der private Renault-Pilot Patrick Sandell die Führung und katapultierte sich damit auf Titelkurs.

Doch der Schwede konnte sich darüber nur kurz freuen, wenig später musste auch er nach einem Ausritt zuschauen. Womit sich plötzlich Andersson auf Titelkurs befand, dessen Freude währte allerdings ebenfalls nur kurz - in der Folge schien der unter "SupeRally" fahrende Aava den Titel zu holen - weil dieser jedoch nicht über Rang acht hinaus kam und Sandell laut "SupeRally" als Fünfter gewertet wurde, heißt der neue Juniorenweltmeister Patrick Sandell.

Der Schwede bangte bis zuletzt um den Titel, hoffte darauf, dass man seinen verunfallten Renault Clio S1600 rechtzeitig in den Parc Fermé schleppen kann, was schließlich auch gelang.

Der 24-jährige Patrick Sandell (Co-Pilot Emil Axelsson, ebenfalls Schwede) hat vor der Saison 2006 lediglich einen WM-Lauf bestritten - wie auch Vorgänger Dani Sordo und einige mehr hat somit ein Rookie die Junioren-Weltmeisterschaft gewonnen.

J-WRC Endstand

1. SANDELL Patrick (Renault)         32 Punkte
2. AAVA Urmo (Suzuki)                31 Punkte
3. ANDERSSON Per-Gunnar (Suzuki)     29 Punkte
4. WILKS Guy (Suzuki)                26 Punkte
5. RAUTENBACH Conrad (Subaru)        25 Punkte
6. BÈRES Josef (Suzuki)              22 Punkte

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