RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Nach Ursachenforschung soll es Punkte regnen

Das Red Bull Skoda-Team möchte in der Türkei die "Zypern-Scharte wieder ausmerzen". Ein Motorenspezialist wird eingeflogen, ein Zusatztest wird absolviert.

Die beiden Verantwortlichen des Red Bull Skoda Teams Raimund Baumschlager und Armin Schwarz erwarten sich vom zusätzlichen Teststag am Montag in der Türkei klare Ergebnisse: „Wir fliegen extra einen Motorspezialisten aus Liechtenstein ein. Er soll Klarheit darüber schaffen, wie es zu den beiden für uns immer noch mysteriösen Vorfällen in Cypern gekommen ist. Die Ergebnisse werden wir dann vor Ort rechtzeitig verarbeiten. Schließlich wollen wir in der Türkei mit den beiden Fabia WRC wieder eine problemlose Rallye fahren, genauso, wie wir dies schon in der bisherigen Saison sehr oft bewiesen haben.“

Für Harri Rovanperä soll es diesmal eine erfolgreiche Rallye bis ins Ziel werden: „Ich nehme an, dass das Team die Probleme von Cypern in den Griff bekommt. Natürlich haben wir nur eine kurze Vorbereitung, da müssen wir alle hart arbeiten. Ich selbst bin voll motiviert und hoffe ohne besondere Probleme mit einem guten Resultat, diesmal endlich Fahrer- und Markenpunkte in der Türkei einzufahren.“

Bitter enttäuscht verließ Andreas Aigner vor 14 Tagen die Insel Zypern. Dort hätte er gerne am Schlusstag in Lemesos, seinen 22. Geburtstag mit einer Zielankunft in den Punkterängen gefeiert: „ Das wir dann nur eine Sonderprüfung gefahren sind, hat mich schon sehr getroffen. Daher habe ich mir für die Türkei fix vorgenommen, meinen neunten WM Lauf im Fabia WRC mit der gleichen Zielsetzung wie in Cypern zu beenden. Dann werden wir halt auf meinen Geburtstag etwas verspätet anstoßen.“

351,01 Kilometer auf 19 Sonderprüfungen

Die 7. Türkei Rallye wird am Donnerstag, 12. Oktober mit dem Shakedown, auf einer fünf Kilometer langen Strecke, zehn Kilometer südlich von Kemer gestartet. Der Zeremonien-start erfolgt am gleichen Tag ab 19,45 Uhr am Cumhuriyet Platz in Antalya. Richtig los geht es dann am Freitag, 13. Oktober ab 07,00 Uhr in Kemer, das Ziel nach 19 Sonderprüfungen ist für Sonntag, 15. Oktober um 12,10 Uhr vorgesehen. Die Gesamtlänge der Rallye beträgt 1.181,71 Kilometer. Zwei der Sonderprüfungen werden als Super-Specials im Gelände der Akdeniz Universität, sowohl am Freitag, als auch am Samstag in der Nacht gefahren.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Türkei

Weitere Artikel:

ET König Judenburg Rallye: Bericht AARC

Steinbock/Bachmayer übernehmen AART-Führung

Steinbock/Bachmayer übernehmen die Führung in der AART Zwischenwertung und Max & Ben Maier sind nach der „ET-König Rallye powered by Peter Hopf“ die neuen Leader in der AARC!

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Rally Akropolis erzählt unser Kolumnist Peter Klein aus jener Zeit, in der schon die Anreise zu dieser Kult-Rallye ein wahres Abenteuer war...

Mitropa Cup: Rally del Casentino

Start-Ziel-Sieg für Albert von Thurn und Taxis

Albert von Thurn und Taxis und Jara Hain gewinnen die Mitropa Rally Cup Wertung bei der 46. Rally Internazionale del Casentino. Rino Muradore /Cristina Delbello siegen im Ford Escort RS 1800 MKII in der Wertung für historische Fahrzeuge.

TEC7 ORM Rallye Backstage - Podcast #4

Gespräch mit Manfred Stohl: Von heiter bis düster

Eine Stunde mit Manfred Stohl - Österreichs WM-Vierter 2006 und nunmehrige Betreiber der Stohl Group ist eines ganz sicher: Geradlinig - und oft auch recht heiter. Seine Prognosen für die Zukunft der Rallye-Weltmeisterschaft sind hingegen düster, seine Aussagen zu Österreichs aktuellen Rallye-Hoffnungen markig.

ERC, Rom: Vorschau Opel Junior Team

Junioren gehen als Mitfavoriten in die Hitzeschlacht

Zweiter Lauf der Rallye-Junior-Europameisterschaft 2026 bei der Rally di Roma Capitale. Doppelführung für das ADAC Opel Rally Junior Team mit Timo Schulz und Tom Heindrichs. Claire Schönborn möchte vor historischer Kulisse das Momentum aus den Vogesen nutzen.

ERC, Rallye Rom: Vorschau BRR

Neulinger startet ins nächste ERC-Abenteuer

Marcel Neulinger stellt sich bei der Rally di Roma Capitale 2026 seinem nächsten Abenteuer in der Junior-EM. Der zweite Lauf der JERC führt den jungen Oberösterreicher nach Italien – auch Maximilian Lichtenegger sucht wieder die internationale Konkurrenz.