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Stohl noch nicht zufrieden, Solberg in Podestnähe

Türkei-Rookie Manfred Stohl (Rang 9) gibt offen zu, mit seiner Vorstellung noch nicht zufrieden zu sein. Stallkollege Henning Solberg (Rang 4) fährt dafür in Podestnähe.

Das OMV Peugeot Norway World Rally Team hat mit Henning Solberg und Cato Menkerud ein Team im absoluten Spitzenfeld. Das norwegische OMV Duo liegt nach der ersten Etappe auf dem vierten Platz. Sie sind lediglich 0,7 Sekunden vom Podest entfernt.

Manfred Stohl und Ilka Minor erwischten einen weniger guten Start. Nach anfänglichen Problemen liegen sie nun doch auf dem neunten Gesamtplatz. Ihr Ziel ist der Sprung in die Punkteränge, was bei trockenen Strecken-Verhältnissen auch gelingen sollte.

Duell mit dem Bruder beflügelt

Henning Solberg hat bei der „Rally of Turkey“ Lunte gerochen. Der Norweger im OMV Peugeot Norway World Rally Team wird von Sonderprüfung zu Sonderprüfung schneller und liefert sich einen erbitterten Kampf mit seinem Bruder Petter (Subaru Impreza WRC). Nach dem ersten Tag liegt er dadurch auf dem vierten Gesamtrang. Doch Ford-Werkspilot Mikko Hirvonen (Fin) ist nur 0,7 Sekunden voran. Die Chance auf den ersten Podiumsplatz der Karriere ist damit so groß wie noch nie.

Solberg: „Das Duell mit meinem Bruder beflügelt mich. Wir konnten heute schon zwei zweite Gesamtzeiten fahren. Leider wurden heute drei Sonderprüfungen gestrichen und eine verkürzt. Die Bedingungen sind uns nämlich sehr entgegen gekommen.“

Es kann nur besser werden

Manfred Stohl war mit den Bedingungen am Freitag alles andere als zufrieden. Das wirkte sich auch in den Zeiten aus. Dennoch konnte sich der österreichische OMV Pilot nach anfänglichen Problemen vom elften Platz im Laufe des Tages auf Rang neun vorarbeiten.

Stohl: „Wir sind mit unserer Vorstellung nicht zufrieden. Mir fehlt auch ein wenig das Gefühl. Manchmal denke ich, dass wir ganz gut unterwegs sind und die Zeit spricht eine andere Sprache. Dazu kommt, dass wir aus den Kurven nicht optimal hinausbeschleunigen können. Jetzt hoffen wir, dass es am Samstag besser geht. Wenn die Strecke auftrocknet, sollte dem nichts im Wege stehen.

Am Samstag stehen sieben Sonderprüfungen mit einer Länge von 147,11 Kilomter auf dem Programm. Der Start ist um 08.00 Uhr in Kemer. Dort wird auch das erste Auto gegen 20.31 Uhr im Etappenziel erwartet.

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