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Armin Schwarz: "Ich habe mich geirrt!"

Aigner möchte in Mexiko ein Top3-Ergebnis, Teamchef Baumschlager warnt: "Noch mehr Autos als in Schweden!" Armin Schwarz gesteht Irrtum ein.

Nach Eis und Schnee in Monte Carlo, Finnland und Norwegen wartet auf das RB Rallye Team mit Andreas Aigner (AUT)/Klaus Wicha (GER) die erste Schotter-Rallye:

In Mexiko wird am kommenden Wochenende (9.-11. März) der dritte WM-Lauf gefahren – gleichzeitig der zweite Lauf zur P-WRC, der Weltmeisterschaft für seriennahe Fahrzeuge.

Nach dem ersten Lauf in Schweden erklärte Armin Schwarz gegenüber motorline.cc: „Als wir uns Ende 2006 Gedanken gemacht haben, wie es mit Andreas Aigner weitergehen soll, war ich eher der Meinung, dass die P-WRC ein Rückschritt sei – ich habe mich geirrt. Aus heutiger Sicht sage ich, dass es die einzig richtige Entscheidung war.“

Und der Mentor des jungen Steirers hat auch eine Erklärung dafür parat: „Die P-WRC ist qualitativ so stark besetzt wie noch nie – und deshalb für Andreas die beste Schule. Denn bisher ging es in seiner Karriere nur steil nach oben. Im Spitzensport muss man aber auch lernen, mit einem gewissen Druck, aber auch mit Niederlagen richtig um zu gehen.“

Für Andreas Aigner ist Mexiko absolutes Neuland. Deshalb gab es in den letzten Tagen auch intensive Studien von Onboard-Aufzeichnungen, die Armin Schwarz bei seinem Antreten 2004 gemacht hat.

Aigner: „Das war sehr hilfreich. Da konnte ich mir ein erstes Bild machen, was mich dort erwartet. Die Prüfungen sind teilweise sehr schnell, der Schotter nicht grob, sondern sehr sauber - was dem Gruppe-N-Auto sicher entgegen kommt. Ganz schwer einzuschätzen sind dagegen die Grip-Verhältnisse.“

Punkto Ergebnis setzt sich Aigner eine klare Vorgabe: „Dass es für mich zum Auftakt in Schweden keine Punkte gab, war zwar sicher ein kleiner Rückschlag, aber nicht wirklich ein Problem. Die Chance, in der Meisterschaft ganz vorne mit zu mischen, ist nach wie vor gegeben. Vorausgesetzt, ich kann diesmal unter die ersten drei fahren - und das ist mein erklärtes Ziel.“

Dazu hat sich auch der Teamchef einige Gedanken gemacht. Raimund Baumschlager: „In Mexiko sind in der P-WRC noch mehr Autos am Start als in Schweden. Durch die große Dichte des Feldes wird Andi diesmal wohl richtig schnell anfangen müssen, um sich in der Spitze behaupten zu können. Und wenn man attackiert, braucht man auch eine Portion Glück. Vor allem, was Reifenschäden betrifft.“

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