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Manfred Stohl, der nach der 1. Etappe auf Rang sechs liegt, freut sich über seine Bestzeit, die er noch dazu auf der längsten Sonderprüfung erzielt hat.

Kronos Citroen sorgte am Nachmittag des ersten Tages für die große Überraschung der „Corona Rally Mexico“. Manfred Stohl und Ilka Minor erzielten im Citroen Xsara WRC auf Sonderprüfung 5 die Bestzeit – ihre erste in diesem Jahr.

Damit konnte das österreichische Duo vorerst Ford-Werkspilot Marcus Grönholm (Fin) überholen. Auf der Superstage kostete jedoch ein Ausrutscher einige Sekunden. Nach Ende der ersten Etappe liegt das Kronos Citroen-Team auf dem sechsten Platz.

Das richtige Set-up

Manfred Stohl präsentierte sich im Schlußservice des ersten Tages überglücklich. Mit der Gesamtbestzeit auf Sonderprüfung fünf ließ der 34-jährige aufhorchen.

Auf der zweitlängsten Prüfung der gesamten Rallye (Ortega, 29,66 Kilometer) distanzierte er Vorjahressieger Sebastien Loeb um eine Zehntel Sekunde.

In der Gesamtwertung konnte der Österreicher Marcus Grönholm überholen.

Ein Mißgeschick auf der Superstage warf ihn jedoch wieder hinter den Vizeweltmeister zurück. Dennoch: das Podium ist lediglich 21,6 Sekunden entfernt.

Stohl: „Wir haben im ersten Service das Set-up verändert und sind damit goldrichtig gelegen. Mit der Bestzeit bin ich überglücklich. Leider haben wir auf der ersten Runde der Superstage übersehen, dass aufgespritzt wurde. Es war wie das blanke Eis und wir sind rausgerutscht. Dadurch haben wir ein paar Sekunden verloren. Das war der einzige Wermutstropfen an diesem Tag.“

Jedoch funktionierte auf der Superstage die Zeitnehmung nicht. „Wir wissen nicht, wie die Zeiten zustande kamen. Wir werden das jetzt prüfen“, erklärt Kronos Citroen-Teamchef Marc van Dalen.

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