RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Rallye Monte Carlo

„Ohne Zweifel liegen schwere Zeiten vor uns“

Kris Meeke hat seine Unfälle im Vorjahr vergessen und konnte mit dem dritten Platz bei der Rallye Monte Carlo überzeugen.

Die Vorzeichen standen nicht besonders gut, als Kris Meeke die Rallye Monte Carlo erstmals als Citroen-Werkspilot in Angriff nahm: Zweimal durfte er im vergangenen Jahr ans Steuer eines Citroen DS3 WRC, dreimal verunfallte der Nordire auf einer Etappe. "Ein bisschen war das schon ein Witz", meint Citroen-Boss Yves Matton auf die Leistungen Meekes angesprochen. Dennoch gab man dem 34-Jährigen für 2014 einen Werksvertrag - was für die Franzosen nicht ganz ohne Risiko war.

Doch in Monte Carlo hat sich die Wahl schon einmal ausbezahlt. Hinter Weltmeister Sebastien Ogier und Bryan Bouffier belegte der Brite beim Saisonauftakt der Rallye-Weltmeisterschaft seinen ersten Podestplatz in der WRC. "Das ist ein neuer Anfang für mich", strahlt der Citroen-Pilot nach seinem Erfolg. Das ist auch seinem Co-Piloten Paul Nagle aufgefallen: "Das ist ein anderer Kris Meeke, den wir in diesem Jahr sehen."

Bei Citroen hat man mit seinem Piloten dafür intensiv an dessen psychologischem Ansatz gearbeitet, bisher mit Erfolg. "Und wir arbeiten mit ihm auch an den anderen Problemen, um sicherzustellen, dass er Rallyes auf höchstem Level fahren kann, ohne Fehler zu machen", so Matton. Denn Grundschnelligkeit sei bei Meeke auf jeden Fall vorhanden, weshalb man sich auch dafür entschied, ihm einen Vertrag anzubieten.

Trotz seines ersten Erfolges erbittet sich Meeke aber nun Lernzeit - zumindest einmal für die kommenden drei Rallyes. "Ohne Zweifel liegen schwere Zeiten vor uns", erklärt er. "Die nächsten drei Rallyes werden superschwer sein, denn ich war bislang weder in Schweden, Mexiko oder Portugal." Für ihn gehe es darum vorrangig um die Erfahrung, doch den Rückenwind aus Monte Carlo nimmt er gerne mit.

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Rallye Monte Carlo

- special features -

Weitere Artikel:

Mit sechs Teams am Start und ebenso vielen im Ziel verlief der Grosseinsatz des BRR-Teams bei der Jännerrallye im Mühlviertel mit Platz 2 und Platz 3 in der Gesamtwertung und dem Sieg in der 2WD-Klasse äußerst erfolgreich!

Jännerrallye: Bericht Stürmer

Ein Winter wie damals

Dank Horst Stürmer und Rene Zauner wurde auch bei der bisher 39. Jännerrallye dazu beigetragen, dass die zahlreichen Rallye-Besucher mit bester Quattro-Action auf Schnee beglückt wurden.

Jännerrallye: Bericht RRA

Race Rent Austria auf dem Klassenpodium

Von acht gestarteten Race Rent Austria Teams sahen bei einer schwierigen Jännerrallye vier die Zielrampe. Der bestplatzierte Gerald Bachler lag auf Platz zwei der Klasse 8, als er durch Fahrfehler ausfiel - so sprang Alexander Baumgartner in die Presche und belegte den dritten Klassenrang.

Jännerrallye: Bericht Knobloch

ORM2-Podium bei der "Jänner" für Knobloch

Das steirisch/oberösterreichische Duo Günther Knobloch und Erik Fürst erreichte im Clio Rally3 das im Vorfeld gesteckte Ziel – das ORM2-Podium bei Auftakt zur TEC7 ORM 2026 im Rahmen der „Jänner“.

Nasser Al-Attiyah gewinnt die zwölfte Etappe und steht vor dem Gesamtsieg - Duell Ekström gegen Loeb um Platz drei - Ricky Brabec führt bei den Motorrädern