RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Rallye Monte-Carlo

Die „Monte“ ist so gut wie entschieden

Die Positionen sind eingefroren, dafür gab es am Col de Turini viel Schmelzwasser und wenig Schnee. Sebastien Ogier fährt dem Sieg entgegen.

Michael Noir Trawniczek

Letzte Etappe der Rallye Monte Carlo über den berühmten Col de Turini. Lediglich in den Höhen des bekannten Berges gab es Schnee, davor und danach fanden die nach zahlreichen Ausfällen noch verbliebenen WRC-Protagonisten eine nasse Fahrbahn mit sehr viel Schmelzwasser vor.

Sowohl auf der 23,4 Kilometer langen SP 12 „La Bollène Vésubie – Col de Turini – Moulinet" als auch auf der 16,5 Kilometer langen SP 13 „Sospel – Col de Brouis – Breil sur Roya" markierte Rallye-Leader Sebastien Ogier die schnellste Zeit, womit der Volkswagen-Pilot vor der „Nacht der langen Messer“ über einen Vorsprung von etwas mehr als einer Minute verfügt.

Bryan Bouffier berichtete nach SP 13: „Ich kam zu weit raus und schlug gegen etwas, aber wir sind hier und das Auto funktioniert. Die Prüfungen hier sind sehr tückisch.“ Etwas weniger als eine Minute hinter Bouffier belegt weiterhin Citroen-Pilot Kris Meeke den dritten Platz. 1:43 Minuten dahinter folgt sein Teamkollege Mads Östberg, weitere 2:35 Minuten dahinter belegt Jari-Matti Latvala im zweiten VW Rang fünf, mit weiteren 1:22 Minuten Abstand belegt Mikko Hirvonen Platz sechs – der Finne konnte seinen jungen M-Sport-Teamkollegen Elfyn Evans überholen, der nur zwei Sekunden hinter ihm Platz sieben belegt.

Auch auf den weiteren Plätzen sind die Zeitabstände bereits riesengroß, es folgen Andreas Mikkelsen (VW), Jaroslav Melicharek (M-Sport) und Matteo Gamba (Peugeot S2000) auf den weiteren Top 10-Plätzen.

In der WRC2 führt Yuriy Protasov vor Lorenzo Bertelli und Robert Barrable. Stohl Racing-Pilot Armin Kremer liegt auf Platz vier, doch auf einen Podiumsrang fehlen ihm satte 16 Minuten.

Um 20.12 Uhr MEZ werden die beiden Prüfungen ein zweites Mal absolviert – von den Zeitabständen her ist die Rallye Monte Carlo bereits entschieden, lediglich Fahr- oder Materialfehler können noch für Änderungen im Klassement sorgen. Die „langen Messer“ bleiben damit wohl in der Hosentasche.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Rallye Monte-Carlo

- special features -

Weitere Artikel:

Die interessante. spannende Rebenland Rallye hat einige Fragen zum sportlichen Geschehen aufgeworfen - wir haben bei unserem Kolumnisten Achim Mörtl nachgefragt…

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Nach SP 11

Titelverteidiger im Angriffsmodus

Simon Wagner holte frühmorgens auf, doch der Spitzenreiter der Rebenland Rallye, Michael Lengauer, schlug wieder zurück / Entscheidung um den Sieg fällt bei den Königsprüfungen am Nachmittag / Sekundenkrimi auch um Platz drei

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht HRM

Europameister mit klarem Sieg

Spannender Freitag mit je zwei Bestzeiten für Gaubinger, Wagner und Königseder. Am Samstag jedoch konnte Wagner klar dominieren. Königseder gibt Titelverteidigung vorzeitig auf. Der Italiener Laurencich gewinnt ORC

WRC Safari-Rallye Kenia: Nach SP6

Ogier bläst zur Jagd auf Solberg

Während Oliver Solberg bei der Safari-Rallye am Freitagmorgen an der Spitze blieb, machte Sebastien Ogier mit einer Aufholjagd wertvolle Zeit gut

TEC7 ORM, Rebenland-Rallye: Fotos Testtag

Die besten Bilder vom Rebenland-Testtag

motorline.cc-Fotograf Daniel Fessl präsentiert seine besten Bilder vom Test für die bevorstehende Rebenland-Rallye.

TEC7 ORM, Rebenland Rallye: Bericht ORM2

Zehntelsekunden-Krimi im Rebenland!

Ein unglaublich packendes Duell zwischen Günther Knobloch (Renault Clio Rally3) und Christoph Zellhofer (Suzuki Swift ZMX), das sich erst auf der allerletzten Sonderprüfung entschied, prägte die ORM2 bei der Rebenland-Rallye. Am Ende hatte Günther Knobloch um einen Wimpernschlag die Nase vorne.