RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Argentinien-Rallye

Enger Dreikampf an der Spitze

Jari-Matti Latvala behauptet am ersten Tag der Argentinien-Rallye die Führung, wenn auch nur mit einem kleinen Vorsprung vor Teamkollegen Ogier. Paddon mischt im Dreikampf um die Spitze mit - Solberg/Minor auf Rang sieben.

Foto: VW

Nach rund 151, 5 Kilometern der Argentinien-Rallye steht der Volkswagen Polo R WRC von Jari-Matti Latvala ganz vorne. Der Finne schloss die ersten neun Prüfungen mit einer Zeit von 1:26:31.3 Stunden ab - in drei Prüfungen gelang ihm die Bestzeit. Hinter ihm konnte sich Weltmeister Sebastien Ogier (+7,9 Sekunden) nur knapp gegen Hyundai-Fahrer Hayden Paddon (+11,4) durchsetzen. Die Verfolger trennen nur +3.5 voneinander.

So schleppend die ersten Prüfungen für ihn begannen, so steil ging es im Laufe des Tages für Latvala bergauf. Nach Prüfung vier war die Führung seine, bis zum Freitagabend gab er sie nicht mehr her. "Die erste Prüfung lag mir nicht", sagt er. "Es gab ein paar Einschläge in der Fahrspur und ich musste vorsichtig sein, nicht zu viel zu wollen. Die darauffolgenden waren aber gut. Es ist ein toller Kampf."

Auf den Rängen zwei und drei konnte es enger kaum zugehen. Die schoben sich Ogier und Paddon quasi hin und her. Vor der letzten Zuschauerprüfung lag Ogier noch 0,6 Sekunden hinter dem Neuseeländer, entschied diese aber dann für sich und ließ den Tag somit positiv ausklingen. "Ich habe das Maximum herausgeholt und überall gepusht", erklärt er. "Die Prüfungen waren heute sehr gut, ich hatte viel Spaß im Auto."




"Wir hatten leichte Probleme mit dem mit einem der Stoßdämpfer, aber es war ein gute Prüfung", hatte Paddon, der der Gewinner der sechsten Prüfung war, noch vor dem Showdown am Freitag geklagt. Insgesamt ist aber auch er zufrieden: "Ich freue mich so nah ihm Kampf zu sein."

Rang vier strich der dritte Volkswagen-Fahrer Andreas Mikkelsen (+25,7) vorläufig für sich ein. Dahinter landeten Daniel Sordo (+49,0), Mads Ostberg (+2:07.9).

Auf Rang sieben folgen dann Henning Solberg und Ilka Minor im hellblauen Fiesta WRC. Ihr Rückstand beträgt schon knapp über vier Minuten auf den Führenden.

Zu den Pechvögeln des Freitags gehörte Hyundais Thierry Neuville (+7:34.4), dem der Motor in der Prüfung 4 ausging. Ihm gelang noch ein kleine Aufholjagd und die Bestzeit in Prüfung 5. Am Ende des Tages sprang Platz zehn raus. "Es war ehrlich gesagt ein schrecklicher Tag mit vielen Problemen", so der Franzose frustriert. "Wir wollten diese Rallye stabil angehen und jetzt sind wir schon ein ganzes Stück zurück."

Am Samstag erwarten die Fahrer weitere 158 Kilometer verteilt auf neun weitere argentinische Sonderprüfungen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Argentinien-Rallye

Weitere Artikel:

ARC, Lavanttal: Bericht Gschwandner

Rallyefahrende Fahrschullehrer mit „Bildungsauftrag“

Der Obmann der Austrian Rallye Challenge und des MCL 68 fuhr nach siebenjähriger Pause wieder eine gezeitete Rallye. Traditionelle Rallye als Bühne für wichtiges Verkehrssicherheitsprojekt.

TEC7 ORM3, Lavanttal Rallye: Bericht

Marcel Neulinger erneut das Maß der Dinge

Mit Marcels älterem Bruder Nico (Rang drei) standen gleich zwei Neulingers am Siegerpodest in Wolfsberg. Lukas Dirnberger hält sich mit Rang zwei im Titelrennen.

TEC7 ORM, Lavanttal: Nach Tag 1 (SP6)

Ein furioser erster Rallye-Tag

Die 48. LASERHERO Lavanttal-Rallye powered by Dohr – Wolfsberg / SG TOOLBOX war an Dramatik nicht zu überbieten / Nach vielen Wendungen führt Simon Wagner hauchdünn vor Hermann Neubauer und Michael Lengauer

WRC Kroatien: Spätes Drama um Neuville

Neuville nach spätem Drama "am Boden zerstört"

Trotz klarer Führung endet Thierry Neuvilles Rallye in Kroatien im Desaster: Nach dem folgenschweren Patzer erhält der Belgier Rückendeckung von Hyundai

ARC, Lavanttal Rallye: Bericht

Gerolf Schuller ist der neue ARC-Leader!

Bei der selektiven, turbulenten Lavanttal Rallye konnte der 53-jährige Quereinsteiger Gerolf Schuller die ARC-Führung übernehmen. Dahinter lauern Jungpilot Jan Dolzer und Christian Rosner im historischen Porsche.

TEC7 HRM, Lavanttal Rallye: Bericht

Nach Gaubinger-Ausfall folgte der Wagner-Durchmarsch

Kurioser, wechselhafter Freitagnachmittag im Lavanttal. Wie im Rebenland übernahm zunächst Patrik Gaubinger die Führung, nach dessen Ausfall zündete Karl Wagner ein Bestzeitenfeuerwerk. Bei den ORC war Federico Laurencich der einzige im Ziel.