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WRC: Mexiko-Rallye

Unfälle: Team übt Kritik an Neuville

Der Belgier Thierry Neuville sieht sich nach seinen beiden Unfällen bei der Mexiko-Rallye nun mit teaminterner Kritik konfrontiert.

Hyundai hat Thierry Neuville für seine beiden Unfälle bei der Mexiko-Rallye kritisiert, doch das Team glaubt, dass er bei der nächsten Rallye in Argentinien stark zurückkehren wird. Neuville zählte vor dem Start zu den Mitfavoriten, aber schon am Freitag beschädigte er sich gleich auf der ersten Prüfung bei einem Unfall eine Radaufhängung und musste aufgeben. Am Samstag kehrte er nach Rally2-Reglement zurück. Nach einem weiteren Ausritt musste er zu Untersuchungen sogar kurzfristig ins Krankenhaus.

Teammanager Alain Penasse stört vor allem der zweite Crash: "Der Unfall am ersten Tag kann passieren, wenn man um den Sieg kämpfen will. Er hat einen Fehler gemacht, das ist klar. Der zweite Crash war dann unnötig. Wir haben ihm in der Früh gesagt, dass er das Auto heil ins Ziel bringen soll, damit wir einige Punkte für die Marken-WM sammeln können. Deswegen verstehen wir nicht, dass er viel zu schnell gefahren ist."

Nach einer schwierigen Saison 2015 hat Neuville seinen inoffiziellen Status als Nummer-1-Fahrer verloren. In Monte Carlo meldete sich der Belgier mit einem Podestplatz zurück, anschließend gab es in Schweden technische Probleme mit dem Differenzial. Nun kam es in Mexiko zu gleich zwei Unfällen. Trotzdem glaubt Penasse, dass Neuville zurückschlagen kann, ähnlich wie Kris Meeke im Vorjahr. Der Brite holte 2015 in Argentinien einen Überraschungssieg. Dabei half dem Citroën-Fahrer auch seine achte Startposition.

Nach zwei Nullrunden in Folge hält Neuville derzeit den achten WM-Rang. "Er muss in Argentinien neu durchstarten", sagt Penasse. "Er muss analysieren, was er gemacht hat, und seine Onboardvideos mit jenen anderer Fahrer vergleichen. Der Plan für Argentinien ist einfach: Er wird so wie Meeke eine fantastische Startposition haben. Wenn ihm das gleiche gelingt, wären wir sehr glücklich. Wenn man so eine gute Startposition hat, gibt es keine Ausreden."

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