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WRC: Mexiko-Rallye

Latvala: „Bei Seb muss man mit allem rechnen“

Jari-Matti Latvala kann seine Führung gegenüber Teamkollegen Ogier ausbauen und gibt sich kämpferisch. Der Zweikampf der beiden Spitzenreiter in Mexiko ist noch lange nicht beendet.

32 Sekunden Vorsprung sind für Jari-Matti Latvala kein Grund, sich sicher zu fühlen. Nicht, wenn der Verfolger Sebastien Ogier (beide Volkswagen) heißt. "Ich will versuchen, den Abstand auf ungefähr eine Minute zu vergrößern", hat sich Latvala deswegen vor der zweiten Etappe der Mexiko-Rallye am Samstag vorgenommen. "Bei Seb muss man mit allem rechnen. Er wird bis zum letzten Meter kämpfen."

Rally Guanajuato México 2016 / Sébastien Ogier

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Posted by WRC on Saturday, March 5, 2016


Ogier war trotz des Rückstandes sehr zufrieden mit dem Verlauf der ersten Etappe dieses dritten Laufs zur Rallye-Weltmeisterschaft 2016 (WRC). "Ich habe keine Fehler gemacht, unter den gegebenen Umständen lief alles perfekt." Nur die Begegnung mit ein paar Kühen, denen er am Morgen mit Glück ausweichen konnte, sorgte für einen kurzen Adrenalin-Stoß.

Die Hoffnungen des Franzosen liegen vor allem auf dem Sonntag, wenn die 80 Kilometer lange Wertungsprüfung Guanajuato auf dem Programm steht. "Dort ist noch alles möglich", blickt Ogier voraus. "Am Samstag sind die Prüfungen etwas schneller als am Freitag, mein Nachteil der Startposition sollte nicht ganz so groß sein. Trotzdem wird sich mein Rückstand bestimmt vergrößern."

Ogier muss auch am Samstag als Erster auf die Strecke. Teamkollege Latvala profitiert dagegen erneut von einer späteren Startposition. Weil Thierry Neuville (Hyundai) am Freitag ausfiel, fährt Latvala am Samstag als Siebter los, hat also "nur" noch sechs Straßenfeger vor sich.

Hinter den beiden Volkswagen-Teamkollegen klafft im Zwischenergebnis bereits eine größere Lücke. Dani Sordo (Hyundai) hat schon mehr als eine Minute Rückstand auf Spitzenreiter Latvala, Andreas Mikkelsen (Volkswagen), der durch ein Problem mit der Kraftübertragung gebremst wurde, folgt weitere 31 Sekunden später. "Den Kampf um Platz drei habe ich aber noch lange nicht aufgegeben", sagt Mikkelsen vor der zweiten Etappe.

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