RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Mexiko-Rallye

Neuville kündigt an: „Wir schlagen zurück!"

Hyundai-Fahrer Thierry Neuville muss bei der Mexiko-Rallye einen vollen Erfolg einfahren - Nach zwei weggeworfenen Siegen demonstriert der Belgier breite Brust.

Thierry Neuville hatte die Chance die Rallyes in Monte Carlo und Schweden zu gewinnen. Der Belgier dominierte beide Läufe, doch kleine Fehler hatten große Auswirkungen. Statt die WM komfortabel anzuführen, hat der Hyundai-Werksfahrer nur mickrige acht Zähler auf dem Konto. Neuville braucht bei der Mexiko-Rallye am kommenden Wochenende unbedingt ein gutes Resultat. Ein weiterer Ausfall könnte für seine WM-Ambitionen verheerend sein.

Die Vorzeichen für einen Sieg in Mexiko sind gut. Neuvilles späte Startposition ist am Freitag klar ein Vorteil. Außerdem war die Performance des i20 bisher beeindruckend. "Wir sind zuversichtlich, dass wir eine starke Leistung zeigen können. Unser Auto hat schon in Monte Carlo und Schweden gezeigt, was möglich ist. Wir müssen in Mexiko zeigen, was wir umsetzen können. Wir sind entschlossen und werden zurückschlagen!"

Zweimal stand Neuville in Mexiko schon als Dritter auf dem Podest. 2013 gelang ihm das im Ford, 2014 war es der erste Podestplatz für Hyundai. Berühmt wurde dieser Erfolg auch durch den Umstand, dass Neuville und Co-Pilot Nicolas Gilsoul das Auto trotz beschädigtem Kühler bis zum Service-Park retteten. Sie nutzten Corona-Bier als Kühlflüssigkeit! Damit das nicht wieder passieren kann, testete Hyundai Ende Februar fünf Tage lang in der Region von Granada in Spanien.

Und auch der Motor wurde auf dem Prüfstand optimiert, um den Leistungsverlust durch die dünne Höhenluft in Mexiko zu minimieren. "Mexiko ist zweifellos eine der schwierigsten Rallyes im Kalender", betont Hyundai-Teamchef Michel Nandan und denkt zum Vergleich an das kalte Schweden zurück. Die Hitze und die dünne Luft fordern auch die Fitness und die Konzentration der Fahrer. "Das Auto und die Fahrer werden ans Limit getrieben", weiß Nandan. "Aber wir sind mit unserer Vorbereitung zufrieden."

Die bisherigen Rückschläge wischt auch Nandan vom Tisch. Er weiß, dass Hyundai ein starkes Auto gebaut hat, das gewinnen kann: "Wir sind zuversichtlich, dass wir in Mexiko stark zurückkommen können, wo wir 2014 unser unvergessenes erstes WRC-Podium gefeiert haben." Neben Neuville werden wie gewohnt Dani Sordo und Hayden Paddon für Hyundai am Start stehen. Vor allem der Neuseeländer hat eine gute Ausgangslage, er wird am Freitag direkt hinter Neuville als Achter angreifen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Mexiko-Rallye

Weitere Artikel:

ARC Rallye Triestingtal: Bericht Pröglhöf

Luca Pröglhöf triumphiert im Triestingtal

Mit einer beeindruckenden Leistung sicherte sich Luca Pröglhöf den Klassensieg bei der Triestingtal-Rallye – und erfüllte damit den klaren Auftrag seines Teamchefs Luca Waldherr.

Bergrallye-Cup: Saisonvorschau

Junge Generation entdeckt die Bergrallye neu

Der steirische Bergrallye-Cup ist aus der heimischen Motorsport-Szene nicht wegzudenken. Seit weit über 40 Jahren werden die kurzen Bergrennstrecken in Angriff genommen und das Interesse reißt nicht ab...

TEC7 ORM, Rebenland-Rallye: Vorschau

Oberösterreichische Siegesträume in der Südsteiermark

Nach dem Auftakt zur TEC7 Rallye-Staatsmeisterschaft im oberösterreichischen Mühlviertel stehen die besten Piloten des Landes im zweiten Teil wieder in Leutschach auf dem Prüfstand.

WRC Safari-Rallye Kenia: Nach SP6

Ogier bläst zur Jagd auf Solberg

Während Oliver Solberg bei der Safari-Rallye am Freitagmorgen an der Spitze blieb, machte Sebastien Ogier mit einer Aufholjagd wertvolle Zeit gut

Rebenland Rallye: Vorschau Mitropa Cup

Saisoneröffnung des Mitropa Rally Cup

21 Teams des Mitropa Rally Cup (MRC) kämpfen beim Saisonauftakt in der Südsteiermark um die Punkte. Die Teilnehmer aus vier Nationen fahren auf 16 Sonderprüfungen mit 166 Kilometern Länge um den Sieg in den Wertungsgruppen.

WRC Safari-Rallye: Nach Tag 1 (SP2)

Fünffachspitze für Toyota

Angeführt von Oliver Solberg liegen nach zwei von 20 Wertungsprüfungen in Kenia fünf Toyota-Fahrer in den Top 5 - Hyundai führt das Verfolgerfeld an