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Strakka muss passen, Krohn springt ein

Nach einem Testunfall in Spa muss Strakka seinen Dome-Nissan von Le Mans zurückziehen; Ferrari-Privatier Tracy Krohn rückt nach.

Das britische Strakka-Team wird heuer nicht an den 24 Stunden von Le Mans teilnehmen. Der Dome S103-Nissan, mit dem der Rennstall von Nick Leventis (Bild) in der LMP2-Klasse starten wollte, wurde in der vergangenen Woche bei privaten Testfahrten in Spa schwer beschädigt, woraufhin das Team seine Meldung zurückzog. Einen Ersatz hat der ACO bereits gefunden: Das US-amerikanische Team von Tracy Krohn wird seinen grünen Ferrari 458 Italia an den Start bringen.

Strakka hatte die ersten beiden Saisonrennen der Langstrecken-WM auslassen müssen, wollte sich und das Dome-Coupé aber mit dem Test in Belgien rechtzeitig vor den 24 Stunden in Form bringen. Dabei verunglückte Danny Watts allerdings in der Eau Rouge, der Brite blieb bei dem Unfall unverletzt. Der Schaden am Dome soll jedoch so schwerwiegend sein, dass er bis zum Rennen am 14. und 15. Juni nicht mehr behoben werden kann.

In die Bresche springt Herrenfahrer Tracy Krohn, der mit seinen Teamkollegen Niclas Jonsson und Ben Collins in der GTE-Am-Klasse antreten wird. Das Krohn-Team war in den vergangenen Jahren regelmäßig in Le Mans am Start. 2013 sorgte Teamchef Tracy Krohn mit einem spektakulären Abflug im freien Training selber für einen Totalschaden, woraufhin das Team ein neues Auto aufbauen musste.

"Wir könnten nicht glücklicher sein, nachdem wir die Einladung des ACO für das Rennen in Le Mans erhalten haben. Für Nic und mich wird es das neunte Jahr sein, und wir freuen uns, dass Ben mit uns fährt", sagt Krohn. Aufgrund der kurzfristigen Einladung wird das Team am kommenden Sonntag nicht am Vortest teilnehmen, was aber auch für keinen der drei Fahrer, die allesamt schon in Le Mans gefahren sind, erforderlich ist.

Der Ferrari 458 Italia wird nun in der Teamzentrale in Houston vorbereitet und dann auf die Reise nach Frankreich geschickt. "Wir haben in den nächsten Wochen eine Menge zu tun, um das Auto auf die Bestimmungen des ACO umzurüsten, wir werden aber rechtzeitig zum Rennen fertig sein", verspricht Krohn.

Durch diese neuerliche Änderung wird sich bei derzeitigem Stand das Starterfeld der 24 Stunden von Le Mans in diesem Jahr wie folgt zusammensetzen: 9 LMP1, 18 LMP2, 28 GTE-Fahrzeuge (9 in der Pro-, 19 in der Am-Klasse) sowie der Nissan ZEOD RC aus der für Experimentalautos reservierten "Garage 56".

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