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WEC: Le Mans

Früher Rückschlag: Turbodefekt bei Audi

Der Audi mit der #7 von Andre Lotterer, Benoit Treluyer und Marcel Fässler erleidet in den ersten Stunden einen Turboschaden - Reparatur kostete sechs Runden.

Foto: Ferdi Kräling Motorsport-Bild GmbH

Die Schlacht der drei Hersteller in der LMP1-Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans hat ihre ersten Konsequenzen. Die dreimaligen Le-Mans-Champions Andre Lotterer, Marcel Fässler und Benoit Treluyer verloren schon nach 79 Minuten vermutliche alle Chancen auf einen weiteren Erfolg an der Sarthe. Ihr Audi R18 mit der Startnummer 7 verschwand in der Frühphase des Rennens für über 20 Minuten in der Garage .

Die Mechaniker des Joest-Audi-Teams wechselten am Auto in aller Eile den Turbolader, der nach Angaben der Ingolstädter im Rennbetrieb zu heiß wurde. Eine genaue Analyse des Problems liegt noch nicht vor. Nach der Reparatur fährt die Startnummer 7 wieder konstant mit schnellem Tempo, hat aber sechs Runden Rückstand auf die Spitze.

Beim Stichwort Turboschaden werden schnell Erinnerungen an das Jahr 2014 wach. Damals gab es an den R18 im Le-Mans-Rennen gleich zwei Schäden an den VTG-Ladern aus dem Hause Honeywell (Garrett). Vor zwei Jahren streikte der Versteller der variablen Turbinengeometrie. Der heutige Schaden am Lader des Audi #7 trägt keine Anzeichen für eine ähnliche Beschädigung. Damals hatten Lotterer/Fässler/Treluyer das Rennen in "Betty Boost" trotz eines Laderwechsels gewinnen können.

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