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WEC: 24 Stunden von Le Mans

Mehr ging nicht in Le Mans

Nach nächtlicher Aufholjagd am Podium: Richard Lietz konnte die 24 Stunden von Le Mans auf dem dritten Rang der GTE-Pro beenden.

Foto: Lietz

Bei den 24 Stunden von Le Mans holte Richard Lietz nach seinem Sieg im Vorjahr diesmal eine hart erkämpfte Podiumsplatzierung. Mit dem Porsche 911 RSR und seinen Teamkollegen Marco Holzer und Frédéric Makowiecki beendete er bei der 82. Auflage des Langstreckenklassikers in Frankreich eine sehenswerte Aufholjagd auf dem dritten Platz. Vor allem im Regen und in den Morgenstunden zeigte der Porsche-Werksfahrer eine starke Leistung und erntete dafür den verdienten Lohn.

Richard Lietz: „Nach dem Doppelsieg im Vorjahr haben wir alle natürlich schon etwas mehr erwartet. Doch die 24 Stunden von Le Mans sind das härteste Autorennen der Welt. Der Druck ist enorm und die Konkurrenz sehr stark. Wir haben alles versucht, dagegen zu halten, und über weite Strecken ist uns das auch ganz gut gelungen. Zeitweise lagen wir sogar in Führung. Doch die 25 Kilogramm Zusatzgewicht, die uns die Regelwächter aufgebrummt haben, steckte unser 911 RSR nicht so einfach weg. Vor allem auf den langen Geraden fehlte uns auch der Speed. Dieser Nachteil war nicht auszugleichen, auch wenn wir viel riskierten, um mit der Spitze mithalten zu können. Das Podium war immerhin eine schöne Belohnung dafür, dass wir nie aufgegeben haben. Ich bin sicher: Im nächsten Jahr kommen wir mit Porsche noch stärker zurück.“

Das Rennergebnis der GTE
1. Bruni/Vilander/Fisichella (I/I/I), Ferrari 458 Italia, 339 Runden
1. Magnussen/Garcia/Taylor (DK/E/GB), Chevrolet Corvette, 338
3. Lietz/Holzer/Makowiecki (A/D/F),Porsche 911 RSR, 337
4. Gavin/Milner/Westbrook (GB/USA/GB), Chevrolet Corvette, 333
5. Bleekemolen/MacNeil (NL/USA), Porsche 911 GT3 RSR, 319
6. Turner/Mücke/Senna (GB/D/BRA), Aston Martin Vantage, 310

So geht’s weiter
Das nächste Rennen für Richard Lietz im Porsche 911 RSR sind am 26. Juni die 6 Stunden von Watkins Glen im US-Bundesstaat New York, ein Lauf der Tudor United SportsCar Championship.

Die Serie
Die Tudor United SportsCar Championship ist eine neue Sportwagenrennserie in den USA und Kanada. Sie ist aus dem Zusammenschluss der American Le Mans Series und der Grand-Am Series entstanden. Sportprototypen und Sportwagen starten dabei in vier verschiedenen Klassen. Richard Lietz fährt mit dem Porsche 911 RSR in der am stärksten besetzten Sportwagenklasse GTLM.

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