Motorsport

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Inhalt

WEC: 24 Stunden von Le Mans

Startfreigabe: Nakajima fährt Le-Mans-Test

Wichtige Rückkehr für Kazuki Nakajima – der erste, schmerzfreie Test könnte dem Japaner den Einsatz beim Langstreckenklassen ermöglichen.

Kazuki Nakajima steht vor seinem schnellen Comeback im Toyota TS040. Der Japaner, der sich bei einem Unfall im Freien Training zum WEC-Rennen in Spa-Francorchamps eine Fraktur eines Rückenwirbels zugezogen hatte, wird am morgigen Vortest in Le Mans teilnehmen dürfen. Nakajima erhielt nach einer letzten Untersuchung durch die Ärzte von FIA und ACO grünes Licht für die wichtigen Testrunden auf dem Circuit de la Sarthe.

"Ich möchte mich bei der gesamten medizinischen Betreuung sehr herzlich bedanken, dass sie mir eine so zügige Rückkehr möglich machten", sagt der Ex-Formel-1-Pilot. "Mein Dank geht nicht nur an die Ärzte und Betreuer in Verviers und Nizza, sondern auch an den Teamarzt Bruno Franceschini sowie unserem Physiotherapeuten Beppe Sebastiani. Sie alle haben mir enorm geholfen und dafür bin ich ihnen sehr dankbar."

Nakajima hatte sich unter Anleitung von Medizinern und Physiotherapeuten in Frankreich, Italien und Japan fit gemacht. "Ich habe eine solche Leidenschaft für Le Mans entwickelt, dass ich sogar direkt nach dem Unfall, als eine Le-Mans-Teilnahme sehr unwahrscheinlich schien, nie die Motivation verlor. Ich bin so froh, dass der Traum von Le Mans 2015 nicht ausgeträumt ist, und nun kann ich es kaum noch erwarten bei den morgigen Testfahrten wieder im Auto zu sitzen."

Toyota hat Ersatzpilot Kamui Kobayashi zusätzlich für den TS040 mit der Startnummer 1 genannt, in dem die Weltmeister Sebastien Buemi und Anthony Davidson gesetzt sind. "Ich habe immer daran geglaubt", sagt Nakajima. "Ich hatte nach meiner Operation einige Schmerzen in den Muskeln und habe mich gefragt, ob es klappt. Jeden Tag wurden die Schmerzen erträglicher, nach einigen Tagen fühlte ich mich völlig okay. Ich bin als Fahrer stärker, weil mir diese Erfahrung mentale Stärke gebracht hat."

"Angst vor der Rückkehr ins Auto habe ich überhaupt nicht. Der Unfall in Spa war einfach unglücklich. Ich habe dort keinen Fehler gemacht, es war einfach Pech bei schwierigen Bedingungen. Ich freue mich sehr, jetzt endlich wieder das Auto fahren zu dürfen", erklärt der frühere Williams-Formel-1-Pilot. Die endgültige Entscheidung, ob Nakajima bei den 24 Stunden von Le Mans fahren wird, soll von Toyota direkt im Anschluss an den morgigen Test getroffen werden.

Bericht Testtag Bericht Testtag Rot, Weiß und nochmal Rot für Rebellion Rot, Weiß und nochmal Rot für Rebellion

Ähnliche Themen:

WEC: 24 Stunden von Le Mans

Weitere Artikel

Die stille Evolution des Elektro-Bestsellers

Tesla Model 3: Weiter-Entwicklungen im Überblick

Vor Kurzem erfuhr das Tesla Model 3 ein hochoffizielles Refresh - also ein kleines Facelift samt neuer Wärmepumpe, Verbesserungen im Innenraum und vielem mehr. Doch schon davor wurde das Model 3 ständig weiterentwickelt - oft unsichtbar. Wir haben alle Updates zusammengetragen.

Bildungsexpertin Mag. Iris Haiderer von der WIFFZACK-Akademie macht Wissensvermittlung über digitale Medien schmackhaft.

Weg mit dem Dreck

VW Passat Alltrack – im Test

Schon lange ist der Volkswagen Passat kein Nutz- und Schmutz-Kombi mehr. Mit dem robusten Alltrack sind zumindest Feldweg-Ausflüge okay. Die neueste Generation ist voll vernetzt.

Rundstreckenpilot Maro Engel gibt in Monza sein Rallye-Debüt - mit Österreichs WRC-„Fixstern“ Ilka Minor hat er die bestmögliche Copilotin an seiner Seite...