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Dakar-Rallye 2015

KTM weiter auf Erfolgskurs

Der Spanier Marc Coma holt sich bei der Rallye Dakar 2015 seinen fünften Gesamtsieg - Die KTM-Erfolgsserie hält seit dem Jahr 2001 an.

Foto: KTM

Die KTM-Erfolgsserie bei der Rallye Dakar ging auch im Jahr 2015 weiter. Marc Coma eroberte nach 2006, 2009, 2011 und 2014 seinen bereits fünften Gesamtsieg. Der österreichische Motorradhersteller ist bei diesem Marathon-Klassiker seit dem Jahr 2001 ungeschlagen. Coma ging vor zwei Wochen als Favorit ins Rennen und bestätigte seine Form. Allerdings bekamen KTM und Coma in diesem Jahr harte Konkurrenz von Honda. Joan Barreda Bort führte in der ersten Dakar-Woche, bis er auf der achten Etappe ein Opfer der schlechten Wetterbedingungen wurde.

In der zweiten Dakar-Woche sprang sein Honda-Teamkollege Paolo Goncalves in die Presche und setzte Coma unter Druck. Ein Motorwechsel im Laufe der zweiten Marathon-Etappe inklusive einer Zeitstrafe von 15 Minuten sorgte für die Vorentscheidung. Im Ziel in Buenos Aires hatte Coma schließlich 16:53 Minuten Vorsprung auf Goncalves. Dennoch war der zweite Platz das beste Gesamtergebnis für den Portugiesen.

Die große Überraschung der Rallye war Dakar-Neuling Toby Price. Der KTM-Fahrer zeigte sein Talent, holte sich einen Tagessieg und durfte in Buenos Aires über den dritten Platz jubeln. Zum ersten Mal seit dem Jahr 1998 schaffte es ein Rookie auf das Podest. Damals erzielte Andy Haydon dieses Kunststück. Bemerkenswert daran: Price und Haydon stammen beide aus Australien.

Für einen anderen Rookie war die Dakar vorzeitig zu Ende. Der Österreicher Matthias Walkner mischte in der ersten Woche in den Top 10 mit und eroberte am dritten Tag seinen ersten Etappenerfolg. Allerdings verlor der KTM-Youngster in der sechsten Etappe viel Zeit. Nach Tag neun musste Walkner aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.

Die heutige 13. und letzte Etappe führte die Teilnehmer von Rosario Richtung Buenos Aires. Starke Regenfälle machten es für die Fahrer nicht einfach. Deshalb bildeten sich viele Gruppen, um gemeinsam die Strecke zu meistern. Gestartet wurde der letzte Tag übrigens in umgekehrter Reihenfolge, die Topstars kamen zum Schluss. Aufgrund des starken Regens entschied sich die Rennleitung dazu, die Etappe nach dem zweiten Checkpunkt bei Kilometer 101 abzubrechen.

Den letzten Tagessieg holte sich Ivan Jakes (KTM), der in der Gesamtwertung den achten Platz belegte. Eine weitere positive Überraschung der Rallye war Honda-Werksfahrerin Laia Sanz. Die Spanierin fuhr ihre beste Dakar und belegte im Ziel den neunten Platz, da ihr Jakes auf der letzten Etappe noch den achten Rang entriss. Die große Enttäuschung war das Yamaha-Team, das nie eine Chance gegen KTM und Honda hatte. Bester Yamaha-Fahrer im Ziel war Olivier Pain als Zehnter.

Ergebnis der 13. Etappe (Top 10):
01. Ivan Jakes (KTM) - 52:11 Minuten
02. Stefan Svitko (KTM) +46 Sekunden
03. Toby Price (KTM) +1:11 Minuten
04. Paulo Goncalves (Honda) +1:16
05. Marc Coma (KTM) +3:13
06. Hans Vogels (KTM) +3:38
07. Frans Verhoeven (Yamaha) +4:37
08. Pablo Quintanilla (KTM) +4:56
09. Xavier de Soultrait (Yamaha) +5:53
10. Laia Sanz (Honda) +7:58

Endergebnis nach 13 Etappen (Top 10):
01. Marc Coma (KTM) - 46:03:49 Stunden
02. Paolo Goncalves (Honda) +16:53 Minuten
03. Toby Price (KTM) +23:14
04. Pablo Quintanilla (KTM) +38:38
05. Stefan Svitko (KTM) +44:17
06. Ruben Faria (KTM) +1:57:50 Stunden
07. David Casteu (KTM) +2:00:14
08. Ivan Jakes (KTM) +2:18:18
09. Laia Sanz (Honda) +2:24:21
10. Olivier Pain (Yamaha) +3:09:09

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