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Aufbruch ins Unbekannte

Das bewährte Dreier-Paket von Citroen geht auch in Argentinien an den Start, Erfahrungswerte fehlen den Franzosen allerdings.

Manfred Wolf

Zwar fehlt – wie schon in Neuseeland – die Erfahrung im französischen Team, das erst heuer alle WM-Läufe bestreitet, doch mit Colin McRae und Carlos Sainz hat man nicht nur extrem erfahrene Piloten, sondern auch gleich die Gewinner der letzten beiden Jahre an Bord.

Als zusätzliche kleine Hilfe werden Erfahrungswerte dienen, die man im letzten Jahr bei einem Test in Argentinien sammeln konnte, damals waren Testfahrten außerhalb Europas ja noch erlaubt.

Auch bei Citroen hatte man die glorreiche Idee, in Portugal ausführliche Testfahrten zu unternehmen. Und wie bei anderen Teams wurden auch die Franzosen durch starken Nebel an ihrer Arbeit gehindert.

Die Mannschaft um Teamchef Guy Fréquelin fackelte nicht lange. Die Test wurden kurzerhand nach Frankreich und Südspanien verlegt. Und selbst 48 Stunden bevor alle Autos zum verschiffen klar sein mussten, wurde noch getestet.

Die verantwortlichen Ingenieure zeigten sich mit den Fortschritten, die bei den Tests erzielt wurden, zufrieden. Jean-Claude Vaucard, Chefingenieur: „Argentinien ist eine Rallye mit extremen Unterschieden. Wir haben uns darauf konzentriert, die Bodenfreiheit, die Aufhängungs-Feinabstimmung sowie die aktiven Differentiale optimal auf die Erfordernisse in Südamerika abzustimmen.“

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Vorbereitung der Motoren auf die Höhenunterschiede (die Rallye spielt sich zwischen 700 und 1.500 Höhenmetern ab), sowie auf die unzähligen Wasserdurchfahrten.

Ingenieur Claude Guillois, hauptverantwortlich für die Motoren, erklärt: „Wir haben das Mapping des Motors auf die Höhenunterschiede und damit auf den unterschiedlichen atmosphärischen Druck abgestimmt. Außerdem mussten wir die Lufteinlässe gegen eindrigendes Wasser schützen.“

Dass sich die penible Vorbereitung bezahlt macht, haben die ausgezeichneten Ergebnisse bei den – für das Team neuen – Veranstaltungen schon bewiesen. Das gibt Zuversicht und dementsprechend optimistisch geht Citroen in Argentinien an den Start.

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