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Grönholm will Finnland-Rekord brechen

„Ich will einen weiteren Sieg feiern, das ist das Ziel bei meiner Heimat-Rallye“, gibt sich Peugeot-Werkspilot Marcus Grönholm hoch motiviert.

Manfred Wolf

Der aktuelle Weltmeister konnte in den Jahren 2000 bis 2002 im Peugeot 206 WRC auf den extrem schnellen Schotterstrecken in den Wäldern rund um die mittelfinnische Universitätsstadt Jyväskylä triumphieren.

Mit einem weiteren Sieg würde Grönholm den Rekord seines Landsmannes Tommi Mäkinen einstellen. Mäkinen gelangen zwischen 1994 und 1998 vier Siege in Folge.

„Die Konkurrenz ist stark“, weiß Marcus Grönholm. „In der Vergangenheit hatten finnischen Fahrer einen Vorteil durch die Streckenkenntnis. Inzwischen kennen sich die anderen Piloten dort ebenfalls gut aus.“

Trotzdem glaubt Grönholm, zumindest einen kleinen Heimvorteil zu genießen: „Ich kenne die schwierigen Stellen, vor allem habe ich wertvolle Erfahrung mit den typischen blinden Kuppen, nach denen sich die Richtung der Strecke ändert. Dort braucht man einen guten Aufschrieb und eine perfekte Linie.“

Starke Gegner hat Marcus Grönholm auch im Peugeot-Werksteam. Richard Burns, der seit der Rallye Türkei die Fahrer-Weltmeisterschaft anführt, wurde in Finnland in den vergangenen vier Jahren dreimal Zweiter.

Das Reglement sieht vor, dass Burns als WM-Spitzenreiter am Auftakttag als erster Fahrer startet. „Ich hoffe auf Regen“, so der Weltmeister von 2001. „Denn dann ist der Nachteil, den man bei trockenen Bedingungen durch rutschigen Schotter hat, nicht so groß.“

Im dritten Werks-Peugeot 206 WRC startet der Schotter-Spezialist Harri Rovanperä. Der Finne verfügt natürlich ebenfalls über viel Erfahrung bei seinem WM-Heimspiel. Rovanperä, der in der Rallye-Stadt Jyväskylä lebt, startete in der Vergangenheit bereits zehn Mal bei dem Schotterklassiker und fuhr dort im Jahr 2000 aufs Podium.

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