RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Trostpreis für die Löwen

Bitteres Finale für Peugeot, zuerst verlor man durch Richard Burns' Krankheit kampflos die Fahrer-WM, dann entglitt den Löwen auch der Marken-Titel.

"Wir kamen nach Großbritannien mit großen Hoffnungen, fünf Punkte aufzuholen und zum vierten Mal in Folge die Marken-Weltmeisterschaft zu gewinnen", erklärte Corrado Provera, der Direktor von Peugeot Sport.

"Aber unsere Chancen wurden durch Richard Burns Krankheit minimiert. Denn wir mussten auf einen unserer besten Fahrer verzichten, der zudem die Grenzen dieser Rallye am besten kennt. Als Marcus Grönholm nach der dritten Prüfung ausfiel, mussten wir erkennen, dass die Chancen auf eine Titelverteidigung verloren waren. Ich möchte Citroën gratulieren. Das Team hat uns geschlagen, weil es besser war, beständiger und zuverlässiger."

Mit 145 Punkten, vier Siegen und insgesamt 14 Podiumserfolgen in der Saison 2003 wurde Peugeot Vizeweltmeister und stellte mit Richard Burns, Marcus Grönholm und Gilles Panizzi drei Piloten in den Top 10 der Fahrerwertung.

Eine gute Vorstellung bei der Rallye Großbritannien zeigte Peugeot-Pilot Freddy Loix, der bei seinem ersten Einsatz im 206 WRC drei Punkte für die Fahrer- und Marken-WM sammelte. Der Belgier, einer der Peugeot-Werksfahrer für 2004, war kurzfristig für den erkrankten Richard Burns eingesprungen und belegte nach 18 schwierigen Schotter-Prüfungen den sechsten Rang.

"Ich wusste, es würde eine harte Rallye, denn ich musste viel lernen", berichtete Loix. "Der 206 WRC ist ein leistungsfähiges Fahrzeug, aber man muss ihn gut kennen, um ihn zu beherrschen. Diese Rallye war sehr nützlich, denn wenn ich 2004 für Peugeot fahre, kenne ich das Team bereits."

Loix’ Teamkollegen Marcus Grönholm und Harri Rovanperä hatten beim Saisonfinale weniger Glück. Grönholm musste nach der dritten Prüfung aufgeben, als er eine Vorderradaufhängung seines Peugeot beschädigt hatte. Rovanperä lag bis zur letzten Etappe auf einem guten fünften Rang, fiel aber mit einem Antriebsdefekt aus.

"Das ist schade", kommentierte der Finne. "Es lief sehr gut. Ich dachte, wir könnten Punkte holen. Doch dann machte das Getriebe Geräusche, acht Kilometer später trat ein Defekt auf. Dies war keine leichte Rallye für uns. Ich brauchte nach einer langen Wettkampfpause einige Zeit, um ein perfektes Fahrgefühl zu finden."

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Großbritannien

- special features -

Weitere Artikel:

ET König: TEC7 ORM3 & RP Tools Junioren

Neulinger in einer eigenen Welt

Marcel Neulinger ist in der ORM3 das Maß der Dinge. Der regierende ORM3- und Junioren-Staatsmeister holte bei der ET König Judenburg-Rallye 14 von 15 Bestzeiten und konnte die Führung in der Tabelle sowohl in der ORM3 als auch in der RP Tools Junioren-ÖM erheblich ausbauen

ORM, ET König Rallye: Nach SP2

Ex-Champion startet blitzartig

Hermann Neubauer beherrschte die ersten zwei Prüfungen der ET KÖNIG Rallye powered by Peter Hopf Erdbau im Raum Judenburg am besten / Der ehemalige Champion Salzburger führt zwischenzeitlich vor Michael Lengauer und Luca Waldherr

ET König Judenburg Rallye: Bericht ARC

Gaubinger gewinnt - Lindner baut Vorsprung aus!

Patrik und Verena Gaubinger feiern bei der ET König Judenburg Rallye im Audi Quattro den ARC-Sieg. In der Clubmeisterschaft konnte Hans Georg Lindner im historischen Escort seinen Vorsprung ausbauen - auf Platz zwei lauert nun der junge Subaru-Pilot Jan Dolzer. In der ARCP triumphiert Christoph Zellhofer, Raimund Baumschlager siegt beim Comeback in der ART.

ET König Rallye: Bericht TEC7 HRM & ORC

Wagner siegt - Karlhofer mit Sensations-Comeback

Karl Wagner und Gerda Zauner gewinnen eine turbulent-großartige ET König Judenburg-Rallye - für Aufsehen sorgte Lancia-Spezialist Martin Karlhofer, der erstmals seit 2004 wieder bei einer Rallye an den Start ging und prompt mit einigen Bestzeiten aufhorchen ließ. Bei den Österreichischen Rallye Classics gewannen Alex Strobl und Cathy Schmidt.

ARC, ET König Rallye: Bericht Baumschlager

Starkes Comeback nach Schulteroperation!

Das Comeback von Raimund Baumschlager nach seiner Schulteroperation verlief erfolgreich: Der Rekordstaatsmeister holte gemeinsam mit Co-Pilot Thomas Zeltner in Judenburg einen starken vierten Platz.