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Solberg am Podium, auch Hirvonen punktet

Petter Solberg hat seine Schweden-Krise überwunden und wird guter Dritter, Mikko Hirvonen holt als Neunter noch Punkte für Subaru.

Feinste Action, spektakuläre Drifts und etliche Ausfälle, das war die Schweden-Rallye 2004. Kaum ein Pilot, der ohne Dreher über die Runden kam, auch die beiden Subaru-Piloten Petter Solberg und Mikko Hirvonen können ein Lied davon singen.

Dennoch fällt das Resümee des Subaru World Rally Teams positiv aus, Solberg landete mit Platz drei auf dem Podium, Youngster Hirvonen holte mit dem neunten Gesamtrang wichtige Punkte für die Marken-WM.

Zu Beginn der Rallye zeigte sich Weltmeister Petter Solberg noch betont vorsichtig, der Norweger kam in den vergangenen Jahren mit den winterlichen Bedingungen nicht sonderlich gut zurecht. Zu Beginn der Rallye kam der Champion abermals nicht gleich in die Gänge und fiel zwischenzeitlich auf den siebenten Rang zurück, am Ende der ersten Etappe hatte er sich aber bereits auf Rang drei vorgearbeitet.

Ähnlich begann Tag zwei für den Subaru-Piloten, nach einem verhaltenen Beginn rutschte Solberg abermals bis auf Rang sechs zurück. Im Ziel der zweiten Etappe fand man ihn aber wieder auf Rang drei, den er auch am Sonntag nicht mehr abgeben sollte:

„Es war wirklich unglaublich, aber jetzt bin ich echt happy über den Platz am Podium. Diese Rallye war ein echtes Abenteuer, während der letzten drei Tage hatten wir nicht immer nur Glück. Wir sind wirklich hohe Geschwindigkeiten gefahren und ich muss sagen, dass sich mein Gefühl auf Schnee zu 100 Prozent verbessert hat. Vor dem Start war ich aufgrund meiner in Schweden bis dato nicht sehr tollen Performance etwas verunsichert, aber nun freue ich mich über die geholten Punkte!“

Teamkollege Mikko Hirvonen fuhr ebenfalls sehr schnelle SP-Zeiten, der Youngster hatte aber einen Ausrutscher mit viel Zeitverlust zu verzeichnen und belegte schlussendlich den neunten Rang:

„Ich bin wirklich sehr zufrieden mit meinem Speed, das Auto war zudem einfach perfekt. Wäre mir auf der zweiten Etappe nicht dieses Missgeschick passiert, hätte das Resultat ganz anders ausgesehen. Aber ich lerne das Fahrzeug mit jedem Kilometer besser kennen und freue mich über die Punkte, die ich für Subaru geholt habe.“

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