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Stohl zuversichtlich

Sowohl das Austro-Duo Stohl/Minor als auch deren Kronos-Teamkollegen Carlsson/Giraudet wollen in Norwegen wieder WM-Punkte erobern.

Das Kronos Citroen-Team ist bereits mitten in den Vorbereitungen für die „Rally Norway“, den dritten Lauf zur FIA World Rally Championship 2007.

Nach der „Uddeholm Swedish Rally“ wurden nur rund 350 Kilometer entfernt die Servicezelte erneut aufgeschlagen. Von den Bedingungen her erwarten die Piloten kältere Temperaturen und mehr Schnee. Aus sportlicher Sicht soll das Resultat von der Vorwoche, Platz fünf für Daniel Carlsson und Platz sieben für Manfred Stohl, zumindest wiederholt werden.

Vorteil durch das Unbekannte

Manfred Stohl sieht der Rally Norway zuversichtlich entgegen. Da auch in Schweden auf Schnee gefahren wurde, dürfte es zu keinerlei Umstellungsproblemen kommen. Dass diese Rally neu im Kalender ist, sieht der österreichische Pilot für sich selbst als kleinen Vorteil.

Stohl: „Durch meine Routine kann ich mich sehr gut auf neue Verhältnisse einstellen. Anderseits kennt ein Großteil der Skandinavier diese Rally mit Sicherheit sehr gut. Sie werden auch hier den Ton angeben. Für mich wäre eine ähnliche Platzierung wie in Schweden schon ein sehr schöner Erfolg.“

Auch, dass es in Norwegen mehr Schnee gibt, sollte kein Nachteil sein. „Da kannst du dich dann in den Kurven an den Schneewänden anlehnen, das erlaubt ein höheres Tempo und verzeiht vielleicht den einen oder anderen kleinen Fehler.“

Volle Attacke als Erfolgsrezept

Daniel Carlsson hat bereits im Vorjahr mit der Rally Norway Bekanntschaft gemacht. Bei der Generalprobe für den diesjährigen WM-Lauf lag der schwedische Pilot bis drei Prüfungen vor Schluss an der zweiten Stelle, ehe er von der Straße rutschte.

Carlsson: „Natürlich war die Schweden-Rally eine sehr gute Vorbereitung, da ich mich an das für mich neue Citroen Xsara WRC und auch an meinen Co-Piloten Denis Giraudet gewöhnen konnte. Mit den 350 Sonderprüfungskilometern in den Beinen sind wir bestens vorbereitet. In Norwegen werde ich voll attackieren und erhoffe mir dadurch vielleicht weiter vorne landen zu können, obwohl das Starterfeld mit 27 World Rally Cars sehr stark besetzt ist.“

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