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Subaru verlor Platz 3 in der Marken-WM an Stobart Ford

Das Subaru-Werksteam liegt nach dem 5. Platz von Petter Solberg einen Punkt hinter dem Kundenteam Stobart Ford - Platz 3 soll in Wales zurückerobert werden.

"Ich denke, das war die schwierigste Rallye, die ich jemals bestritten habe", erklärte Petter Solberg - diese Worte allein sprechen für sich. Das Debüt der Rallye-Weltmeisterschaft in Irland gestaltete sich äußerst selektiv - schlammige Straßen, Regen, Aquaplaning - ständig die Gefahr, von der Strecke zu rutschen. "Es hat mir dennoch Freude bereitet", verrät Solberg.

Der Norweger konnte den fünften Platz belegen: "Es war ein sehr spezielles Gefühl für mich und meinen Copiloten Phil Mills, da man wirklich sehr ordentlich zusammenarbeiten muss, um bei dieser Rallye durchzukommen - und wir haben das Ziel erreicht, ohne einen Fehler zu begehen. Das Auto funktioniert bereits etwas besser und wir fuhren einige gute SP-Zeiten - es war also ein recht guter Event für uns." Freilich räumte Solberg ein: "Das Resultat ist nicht jenes, welches wir uns erhofft haben - aber wir werden jetzt wirklich sehr, sehr hart für die kommende Wales-Rallye arbeiten."

Für Chris Atkinson und Stéphane Prevot begann die Rallye zuversichtlich, als die beiden am Donnerstagabend auf der Stormont-Superspecial vor dem Belfaster Parlament als bestes Subaru-Duo Platz vier belegen und sie auch ihren Gegner im direkten Duell bezwingen konnten. Doch am Freitag, auf der vierten Prüfung, rutschte Atkinson von der Strecke - zwar konnte der Wagen im Servicepark repariert werden, doch der Australier verlor dabei rund zwanzig Minuten, womit die Chance auf eine gute Platzierung dahin war. Als die Ingenieure am Morgen der dritten Etappe ein Motorenproblem entdeckten, beschloss man, den Wagen aus der Rallye zu nehmen. Aufgrund der "Superally"-Regeln konnten die beiden aber zumindest zwei Punkte für die Hersteller-WM an Land ziehen.

Auch Xavier Pons und sein Namensvetter Xavier Amigo konnten ihr Duell am Donnerstagabend gewinnen - und auch Pons rutschte wie Atkinson auf der rutschigen vierten Prüfung von der Strecke. Weil bei dem Ausritt der Motor beschädigt wurde, mussten Pons und Amigo die Rallye vorzeitig aufgeben.

Subaru World Rally Team-Geschäftsführer Richard Taylor zog eine kurze Bilanz: "Unsere Resultate waren hier enttäuschend - dennoch konnten wir für die Zukunft einige positive Schritte in der Entwicklung unseres Chassis unternehmen. Petter Solberg und Chris Atkinson konnten Punkte für die Marken-Weltmeisterschaft einfahren, sodass wir vor dem Finale in Wales einem harten Kampf um den dritten Platz entgegen blicken."

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