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Update 2: Loeb führt - Aigner nach Überschlag out!

Sébastien Loeb führt wieder - er liegt 6,8 s vor Sordo. Latvala übernahm Rang drei, knapp vor Hirvonen. Stohl Achter, Aigner nach Überschlag auf SP 7 out.

Michael Noir Trawniczek

Das Wichtigste zuerst: Sowohl Timo Rautiainen als auch Marcus Grönholm wurden nach Checks im Spital von Sligo entlassen, es wurden keine besorgniserregenden Symptome festgestellt.

Nachdem auf SP 4 sämtliche Konkurrenten aufgrund des Abbruchs die Zeit von Manfred Stohl gutgeschrieben bekamen, weil der Wiener die Prüfung als Letzter vor dem Abbruch absolviert hatte, wurden nach dem Service die Prüfungen vom Vormittag erneut befahren.

Sébastien Loeb konnte mit einer reparierten linken Hinterradaufhängung wieder voll attackieren und brannte zwei Bestzeiten in den mit Schlamm übersäten Asphalt. Lediglich SP 7 erging an Dani Sordo. Vor dem großen Service führt Loeb 6,8 Sekunden vor seinem Citroen-Stallkollegen.

Mit einer beeindruckenden drittschnellsten Zeit auf SP 6 (nur 5,1 Sekunden hinter Loeb) konnte sich Jari Matti Latvala im Stobart Ford an dem einzigen verbliebenen Ford-Werkpiloten Mikko Hirvonen vorbeischieben, der auf SP 6 mehr als 20 Sekunden Rückstand aufwies. Auf SP 7 konnte Hirvonen wieder aufholen - er liegt jetzt winzige zwei Zehntelsekunden hinter Latvala auf Rang vier.

Mit einem Respektsabstand von 39,5 Sekunden auf Hirvonen belegt Subaru-Werksfahrer Petter Solberg den fünften Platz - direkt vor seinem Bruder Henning im zweiten Stobart Ford. Auf Rang sieben liegt Guy Wilks im privaten Subaru Impreza. Pech hatte Kris Meeke - der Brite und sein irischer Copilot verloren auf SP 5 mehr als 90 Sekunden, auf SP 7 stoppte Meek gar - daher konnte Manfred Stohl auf den Punkte bringenden achten Gesamtrang vorrücken. Auf Wilks fehlen dem Wiener 20 Sekunden.

Zufrieden war Stohl nicht, er gab zu Protokoll: "Die Straße ist noch rutschiger als zuvor, es wird immer schlimmer und schlimmer."

Aigner out

Update 2: Leider doch kein falscher Alarm um Andi Aigner - auf SP 7 überschlug sich der Steirer, der sich nachher entschuldigte: „Ich war in dieser 2minus einfach zu schnell. Ich touchierte eine dieser typischen irischen Naturmauern am Streckenrand und überschlug mich über diese Mauer in ein Feld. Sehr schade – denn bis dahin lief alles perfekt!“

Das Red Bull Rallye Team überlegt, den Wagen zu reparieren, zugleich möchte man in Hinblick auf den nächsten PWRC-Lauf in Wales nichts riskieren. Bis zu seinem Ausfall fuhr Aigner fabelhaft, kämpfte gegen den anerkannten Topfavoriten Mark Higgins um die Führung.

Nach dem großen Mittagsservice werden weitere drei Wertungsprüfungen absolviert - die 22,25 Kilometer lange SP 8 "Glenboy", die 15,44 Kilometer lange SP 9 "Bencroy" sowie die 8,66 km lange SP 10 "Drumshanbo".

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