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Rallye-WM: Korsika

Hattrick für Loeb, Enttäuschung für Sordo

Sébastien Loeb kann nach seinem dritten Korsika-Sieg nur zufrieden sein - Dani Sordo hingegen war etwas enttäuscht, er wollte eigentlich Zweiter werden.

Für Sébastien Loeb und seinen Kopiloten Daniel Elena war der dritte Korsika-Sieg in Folge eine Frage der Taktik: Voller Angriff am ersten Tag, um bereits am Samstag mit einem Vorsprung von 27,5 Sekunden die Rallye von der Spitze aus zu kontrollieren.

Loeb erklärt: "Unsere Aufgabe bestand dann nur noch darin, die Zeiten unserer Rivalen im Auge zu behalten, unsere Pace an diese Zeiten anzupassen und dabei nichts zu riskieren. Dennoch versuchte ich zumindest so schnell zu fahren, um meine Konzentration aufrecht zu erhalten. Das ist nicht die Situation, an der ich sehr viel Freude empfinde - aber sie bedeutet auch, dass du führst, weshalb ich mit einer solchen Konstellation immer gut leben kann." Schließlich konnte Loeb mit einem weiteren Sieg auf Asphalt seinen Rückstand in der WM-Tabelle auf vier Punkte reduzieren.

Dani Sordo ist nicht ganz zufrieden...

Sébastien Loeb könnte auch nur noch zwei Punkte hinter Marcus Grönholm liegen - wenn Dani Sordo im zweiten Werks-C4 WRC von Citroen wie eine Woche zuvor in Spanien den zweiten Platz hätte belegen können - doch das ging sich diesmal nicht aus. "Darüber bin ich enttäuscht", gibt Sordo offen zu. "Ich habe mich am Samstag nicht wohl gefühlt im Auto und ich fühlte mich zu weit davon entfernt, für einen erneuten Doppelsieg sorgen zu können. Dennoch hatte ich sehr viel Spaß auf den Prüfungen - auch wenn das erst meine zweite Korsika-Rallye war", erklärt der Spanier.

Citroen-Teamchef Guy Fréquelin war durchaus zufrieden: "Mit den beiden Duos auf dem Siegerpodest sowie mit 12 von 15 möglichen SP-Bestzeiten lieferten alle im Team den gleichen Top-Job, den sie hier die Jahre zuvor leisten konnten."

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