RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Es geht bergauf

Kein Grip, kein Rad, kein Selbstvertrauen: Die Tour de Corse ist in vollem Gang, Grönholm führt nach SP3!

Auf dieser dritten Prüfung trennte sich Mikko Hirvonen unfallbedingt (der Schrieb war offenbar bei einer Kurvengeschwindigkeit etwas zu optimistisch) von einem Rad, der Schaden war glücklicherweise nur technisch, wie Dani Sordo rapportierte: „Beide sind okay“ - und Sordo setzte sich gegen seinen „Captain“ Loeb nochmals durch: Die beiden Citroen verzeichneten die gleiche Zeit, nur ein Zehntel langsamer als der Ford-Pilot; somit bleibt Sordo auf Platz 2, insgesamt 2,9 Sekunden zurück und immer noch 0,3 vor Loeb. Dordo: „Ich habe etwas die Konzentration verloren, als ich an Hirvonens Auto vorbeigekommen bin. Und Grönholm ist diesmal sehr schnell – das wird schwierig!“

Grönholm legte eine Zeit von 15:34,6 vor; er meinte am Ende der dritten SP: „Der erste Teil war etwas rutschig, dort war ich vorsichtiger, und später hat sich der Abstand dann stabilisiert. Aber Loeb wird schon noch Zeit finden, wie immer!“ – Der Franzose relativiert: „Wir haben das ja schon in Catalunya gesehen – bergauf waren wir „flat out“, und Grönholm war immer noch schneller...“

Francois Duval zeigte sich etwas unzufrieden nach seiner SP, auch er monierte zuwenig Grip – nicht das man es an seiner Zeit gemerkt hätte: Platz 5, hinter dem besten Subaru-Team Solberg/Mills. Damit hat Grönholm weiterhin drei Citroen im Rückspiegel.

Wiederum Platz 10 für Alessandro Bettega, Bernardi im Suzuki zwei Plätze dahinter, und beide waren klarerweise „very ’appy“ – was man von Manfred Stohl nicht behaupten konnte. Er vermeldete nach seiner 12. Zeit mit 57,9 Sekunden Rückstand, es gäbe kein technisches Problem, aber „ich habe einfach nicht das nötige Selbstvertrauen; ich denke einfach zuviel während der SP. Momentan rennts nicht sehr gut“ – 1:45,7 Rückstand auf die Spitze sprechen eine deutliche Sprache.

Andreas Aigner belegt nach der dritten Prüfung hinter den Peugeot-Piloten Sola und Tirabassi den dritten Rang in der Gruppe N. Sein Rückstand beträgt etwas mehr als 30 Sekunden.

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-WM: Korsika

- special features -

Weitere Artikel:

Mit sechs Teams am Start und ebenso vielen im Ziel verlief der Grosseinsatz des BRR-Teams bei der Jännerrallye im Mühlviertel mit Platz 2 und Platz 3 in der Gesamtwertung und dem Sieg in der 2WD-Klasse äußerst erfolgreich!

Nach einem durchwachsenen Jahr zeigt Hyundai nun den überarbeiteten i20 N Rally1- das Auto soll standfester und schneller sein - Ziel sind alle drei WM-Titel

Jännerrallye: Bericht Stürmer

Ein Winter wie damals

Dank Horst Stürmer und Rene Zauner wurde auch bei der bisher 39. Jännerrallye dazu beigetragen, dass die zahlreichen Rallye-Besucher mit bester Quattro-Action auf Schnee beglückt wurden.

M-Sport: Neuer Look, neues Duo

M-Sport präsentiert den Puma Rally1

M-Sport startet mit neuem Look in die WRC-Saison 2026 - Der Ford Puma Rally1 zeigt frische Farben und ein irisches Fahrerduo - In Monte Carlo geht es los

Rallye Dakar 2026: Etappe 6

Al-Attiyah übernimmt Führung

Dacia-Fahrer Nasser Al-Attiyah setzt sich mit Sieg auf Etappe 6 an die Spitze der Gesamtwertung - Daniel Sanders dominiert Motorrad-Etappe, kassiert aber Zeitstrafe