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Wie gewonnen, so zerronnen...

Pech für Andi Aigner und Klaus Wicha, auf dem dritten Gr.N-Platz liegend ist mit gebrochener Aufhängung vorerst Schluss, ev. ist ein Restart am Sonntag möglich.

Einiges Pech hatte heute das Red Bull Rallye Team mit Andreas Aigner/Klaus Wicha (Mitsubishi EVO IX) auf der 2. Etappe der zur WM zählenden Rallye de France auf Korsika: Ein Reifenschaden auf SP 10 wäre noch zu verschmerzen gewesen, ein Schaden an der Aufhängung auf SP 11 bedeutete dann aber das Aus.

Aigner/Wicha lagen zu diesem Zeitpunkt ungefährdet auf Rang drei in der Gruppe N, Gesamt auf Platz 19. Die beiden werden aber morgen – mit 15 Minuten Zeitstrafe belegt – wieder an den Start gehen und die letzten vier Prüfungen absolvieren.

Andreas Aigner: „Da war wirklich viel Pech dabei. Ich bin trotz des Reifenschadens auf SP 10 noch drittbeste Gruppe-N-Zeit gefahren, habe nur rund 50 Sekunden verloren. Das wäre kein Problem gewesen, weil ich ja auf den Vierten fast vier Minuten Vorsprung hatte. Mit dem Aufhängungsschaden ist jetzt natürlich der schon in greifbarer Nähe gewesene Podiumsplatz weg. Es kann aber nicht viel kaputt sein, weil ich nirgends angefahren bin, das Rad plötzlich umgekippt ist. Ich bin nur froh, dass das nicht auf einem Highspeed-Stück passiert ist.“

Teamchef Raimund Baumschlager: „Wir wissen noch nicht, was genau passiert ist, müssen jetzt einmal das Auto aus der Prüfung holen und dann am Servicepunkt einen Check machen. Ich gehe aber davon aus, dass Andi morgen wieder fahren wird können. Es kann nur etwas gebrochen sein. Denn Andi hat keinen Fehler gemacht, kann da wirklich nichts dafür.“

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