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Subaru erfreut über ermutigende Neuwagenpremiere

Petter Solberg führt nach 3 Bestzeiten in Folge, dahinter Loeb, Atkinson, Sordo, Grönholm und Hirvonen. Stohl auf Rang 7. Aigner nach Motorproblemen nicht in der Wertung...

Michael Noir Trawniczek

Drei SP-Bestzeiten auf den ersten drei Wertungsprüfungen - das ist kein schlechtes Debüt für einen Neuwagen. Petter Solberg führt mit dem brandneuen Subaru Impreza WRC 2007 nach SP 3 mit einem Vorsprung von 7,7 Sekunden auf Weltmeister Sébastien Loeb, der mit seinem Citroen C4 WRC ebenfalls eine Premiere, auf Schotter, erlebt. Chris Atkinson im zweiten 2007er-Subaru konnte auf SP 2 die zweitbeste Zeit fahren, musste sich auf SP 3 mit Rang 7 begnügen und liegt am Ende aber immer noch auf dem dritten Gesamtrang, auf Loeb fehlen ihm 7,2 Sekunden.

Petter Solberg strahlt - gegenüber Autosport jubelte der Norweger: "Dass es so gut läuft, ist sehr, sehr gut für das gesamte Subaru-Team!" Dabei ist Solberg davon überzeugt, dass der Neuwagen mit der Hilfe von weiteren Justierungsarbeiten noch mehr an Performance freilegen wird. Chris Atkinson stimmt seinem Teamkollegen zu: "Wir müssen noch ein bisschen Ordnung in die Abstimmung bringen, wir müssen schauen, dass sich das Auto weniger in der Spur bewegt - und dann werden die Zeiten um einiges besser sein. Wir haben auch schon genügend Ideen, wir werden eine Veränderung am Setup vornehmen."

Sébastien Loeb hingegen glaubt, dass die Subaru-Piloten auch von der Startreihenfolge profitiert haben, die bekanntlich am Freitagvormittag entsprechend der Positionen in der WM-Tabelle erfolgt. "In der nächsten Runde werden wir alle die gleichen Voraussetzungen vorfinden, denn die Top 4 müssen die Straßen schon um einiges mehr säubern und Solberg fand sicher eine bessere Straße vor."

Dumme Steinewerfer

Mit seinem zweiten Gesamtrang ist Loeb zufrieden: "Im Moment sieht es gut aus, die ersten Prüfungen waren okay. Ich hatte nur einmal einen Stein auf der Windschutzscheibe, der von einem Zuschauer geworfen wurde - das war ein böser Moment, aber der Wagen läuft perfekt." Bleibt zu hoffen, dass die Ordner solche "Fans" umgehend entfernen...

Dani Sordo belegt im zweiten Citroen C4 WRC den vierten Gesamtrang, auf Atkinson fehlen ihm 6,6 Sekunden. Von ihren Startpositionen beeinträchtigt waren wohl auch die beiden die WM anführenden Ford-Werkspiloten Marcus Grönholm und Mikko Hirvonen. Die beiden liegen - 5,4 Sekunden hinter Sordo und nur durch vier Zehntelsekunden voneinander getrennt - auf den Rängen fünf und sechs.

Stohl im Windschatten der Werksteams

4,6 Sekunden hinter Hirvonen belegen Manfred Stohl und Ilka Minor in ihrem Kronos Citroen Xsara WRC den siebenten Gesamtrang, die Prüfungen 2 und 3 beendeten die beiden Österreicher jeweils als Sechste. 19,3 Sekunden hinter dem Duo liegt der junge Stobart Ford-Pilot Jari-Matti Latvala auf dem achten Gesamtrang. Über eine Minute hinter dem Finnen belegt dessen Stallkollege Matthew Wilson Rang neun.

Aigner mit Motorproblemen

Andreas Aigner fuhr auf SP 2 die fünftschnellste Zeit der PWRC-Wertung und rückte im Gesamtklassement der WM der seriennahen Fahrzeuge auf Rang sechs vor - hinter Higgins, Baldacci, Sohlberg, Arai und Nutahara. Doch auf der dritten Prüfung sah Aigner die Zielflagge nicht - Motorprobleme am Mitsubishi Evo IX - noch ist unklar, ob Aigner die Rallye fortsetzen kann. Die beiden Stohl Racing-Piloten Vojtech und Benik rückten vor auf die Ränge sieben und neun.

Nach dem Mittagsservice werden ab 13.02 Uhr Ortszeit (20.03 Uhr MEZ) die drei morgendlichen Prüfungen ein weiteres Mal befahren, bevor am Abend die erste Etappe mit zwei Superspecial-Prüfungen abgeschlossen wird.

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