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Rallye-WM: Sardinien

Kampf um Platz drei

Subaru-Pilot Petter Solberg belegt hinter den Citroen-Piloten Loeb und Sordo Rang drei - doch Hirvonen und Atkinson liegen nur knapp dahinter.

Michael Noir Trawniczek

Auch am Nachmittag, an dem die Vormittagsprüfungen noch einmal befahren werden, muss der WM-Leader als Erster auf die Strecke fahren - für Mikko Hirvonen ist das keine leichte Aufgabe. Nach den Prüfungen 4 und 5 hat der Ford-Werkspilot nun auch seinen dritten Platz verloren - an Petter Solberg.

Doch der Reihe nach: Zunächst konnte Gigi Galli auf der 16,4 km langen SP "Monte Corvos" die Bestzeit markieren, vor Jari Matti Latvala und Petter Solberg. Hirvonen gelang nur die fünftschnellste Zeit, doch auch der führende Sébastien Loeb landete auf dieser Prüfung nur auf Rang sechs.

Auf der 33,9 km langen SP 5 jedoch legte Loeb wieder Tempo zu - und wurde mit der Bestzeit belohnt. Vor der letzten Prüfung des ersten Tages führt der Citroen-Werkspilot 29,5 Sekunden vor seinem Teamkollegen Dani Sordo. Loeb, dessen Reifen im Zielraum der fünften Prüfung tiefe Schnitte aufwiesen, erklärte: "Ich habe sehr hart gepuscht - denn Jari Matti ist sehr schnell gefahren." Auch wenn Latvala seit seinem Ausritt auf SP 2 kein direkter Gegner für Loeb ist - der junge Finne konnte sich immerhin bereits wieder auf Rang sieben vorarbeiten, allerdings mit einem Rückstand von 1:33 Minuten.

Obwohl er über Bremsprobleme und Probleme mit der Radaufhängung klagte, konnte sich Subaru-Pilot Petter Solberg auf Rang drei vorarbeiten und Hirvonen auf Platz vier verweisen. Allerdings liegen Solberg, Hirvonen und auch Chris Atkinson im zweiten Subaru dicht hintereinander - innerhalb von zehn Sekunden. Atkinson meldete erfreut: "Der Wagen ist besser als am Vormittag..."

Nur 13,2 Sekunden hinter Atkinson lauert Stobart Ford-Pilot Gigi Galli auf Rang sechs. Der Italiener kämpft mit einem technischen Problem an seinem Auto. 22,4 Sekunden hinter ihm liegt bereits Latvala. Der Este Urmo Aava rutschte in seinem Kunden-Citroen auf Rang acht ab. Nur 3,2 Sekunden hinter ihm belegt Henning Solberg im Munchi's Ford den neunten Gesamtrang. Solberg schüttelte im Zielraum der fünften Prüfung den Kopf - auf die Frage, warum er dies tat, erwiderte Solberg lachend: "Ich bin nicht unzufrieden - im Gegenteil: Ich bin happy. Wenn ich nicht zufrieden bin, dann schüttle ich den Kopf etwas anders..."

Ohne Kopfschütteln, jedoch mit mehr als zwei Minuten Rückstand belegen die beiden Suzuki-Werkspiloten Toni Gardemeister und Per Gunnar Andersson die Ränge zehn und elf, dahinter Conrad Rautenbach im Kunden-C4.

Bei den Junioren (JWRC) führt Martin Prokop 15,1 Sekunden vor Michal Kosciuszko sowie 24,5 Sekunden vor Patrik Sandell.

Ab 17.02 Uhr wird die letzte Prüfung des ersten Tages, die 15,4 km lange SP "Terranova" absolviert.

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