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Rallye-WM: Sardinien

"Auch auf Sardinien kann es knapp zugehen..."

Mikko Hirvonen muss auf Sardinien als neuer WM-Leader am Freitag die Prüfungen eröffnen - doch der Finne ist darüber nicht besorgt.

Mikko Hirvonen konnte zuletzt in Jordanien seine erste Saisonrallye gewinnen - weil sein Erzkonkurrent Sébastien Loeb bei der Premierenrallye zudem keine WM-Punkte an Land ziehen konnte, wird Hirvonen am kommenden Wochenende wieder als WM-Leader antreten, er liegt fünf Punkte vor dem Franzosen.

Der Finne erklärt dazu: "Dieser Tabellenstand bringt es aber auch mit sich, dass ich zumindest auf der Freitags-Etappe jeweils als erster auf die Strecke gehen muss und die losen Steine für die Nachfolgenden von der Straße fegen werde, die dadurch eine saubere Linie vorfinden. Aber darüber mache ich mir keine Sorgen. In Jordanien lagen am Freitagabend die vier Bestplatzierten Fahrer innerhalb von 15 Sekunden - so knapp könnte es auch auf Sardinien zugehen."

Teamkollege Jari Matti Latvala ist für viele ein Geheimtipp für die Sardinien-Rallye, auch wenn er im Vorjahr nur Platz neun belegen konnte - doch damals fuhr er auch noch keinen Werks-Ford Focus. Latvala erklärt: "Ich versuche, so präzise wie möglich zu fahren. In Jordanien war ich noch etwas zu quer unterwegs. Bei den bevorstehenden Testfahrten möchte ich eine ausgewogenere Balance meines Turbo-Allradlers auf Schotterpneus erarbeiten."

Neben Hirvonen und Latvala wird auch wieder Khalid Al-Quassimi den dritten Werksboliden steuern - er fuhr noch nie auf der Insel Sardinien. "Daher wird die Besichtigung von besonders großer Bedeutung sein", erklärt er. Zudem werden sechs weitere Ford Focus unter Kundenteam- bzw. privater Flagge antreten: Die Stobart-Boliden von Gigi Galli und Matthew Wilson, die beiden Munchi's Ford von Federico Villagra und Henning Solberg sowie die privat gemeldeten Autos von Andreas Mikkelsen und Peter van Merksteijn.

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