RALLYE

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Der Fight an der Spitze geht weiter

Hirvonen verliert die Führung auf der letzten Prüfung an Loeb, Latvala auf Platz drei, gefolgt von P. Solberg und einem entfesselten P.G. Andersson, Sandell top in PWRC.

Die erste von insgesamt drei Etappen der Norwegen-Rallye ist gefahren, geprägt wurde der Tag vom Duell der beiden Erzrivalen Sebastien Loeb im Citroen C4 WRC und Mikko Hirvonen im Ford Focus WRC. Zwischendurch sorgte Ex-Suzuki-Werkspilot P.G. Andersson im Skoda Fabia für ein kräftiges Lebenszeichen, der Schwede schnappte sich zwei SP-Bestzeiten.

Am Ende des Tages verlor Hirvonen seine Führung wieder an Loeb, fraglich, ob da nicht doch Taktik im Spiel war. Hirvonen: "Meine Hinterreifen war am Ende, ich habe daher einige Zeit verloren, das hatte nichts mit Taktik zu tun, mehr ist einfach nicht gegangen. Der Fight mit Sebastien bleibt spannend."

Somit gewinnt Loeb die erste Etappe und startet morgen ebenfalls als Erster: "Ich habe einen guten Kampf mit Mikko, das mach großen Spaß. Ich bin etwas Risiko eingegangen, mir wäre lieber wenn ich morgen als Zweiter auf die Strecke gehen könnte."

Jari-Matti Latvala belegte nach wie vor Rang drei: "Am Vormittag lief es zwar nicht so gut, jetzt bin ich aber zufrieden. Ich möchte morgen etwas Druck auf Sebastien und Mikko ausüben, ich bin zuversichtlich."

Dani Sordo auf Rang vier ist happy mit dem ersten Tag: "Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden, habe aber etwas Zeit verloren. Platz drei zu holen dürfte schwierig werden, ich werde versuchen Position vier zu halten."

Petter Solberg im privat eingesetzten Citroen Xsara WRC schlägt sich weiter wacker, der Ex-Weltmeister ist Fünfter, kommt aber zusehends unter Druck durch seinen Bruder Henning: "Es ist unglaublich glatt. Nichts desto trotz, wir geben Vollgas und wollen den Zuschauern etwas bieten. Morgen wird der Kampf mit P.G. und Henning spannend."

P.G. Andersson wurde im Lauf des Tages immer schneller, nach zwei Bestzeiten markierte er auf der finalen SP die drittschnellste Zeit und liegt im Gesamtklassement nur ein Zehntel hinter Petter Solberg: "Das Auto läuft perfekt, wir haben einen guten Grip und können mit unseren Zeiten sehr zufrieden sein. Ich hoffe, es geht morgen so weiter."

Der junge Russe Evgeny Novikov sorgte am Ende des Tages für Aufsehen, zweitschnellste SP-Zeit hinter Loeb, ebenfalls auf einem C4 WRC. "Ich habe etwas Probleme mit dem Getriebe, sonst läuft es aber ganz gut für uns", so der trockene Kommentar.

Perfekt läuft es für Patrick Sandell im Red Bull Skoda Fabia S2000, nach dem Ausrutscher von Andreas Mikkelsen führt Sandell mit einem Vorsprung von knapp zwei Minuten: "Es läuft einfach perfekt, wir haben keine Fehler gemacht und gehen eine gute Pace. Wir werden auch morgen wieder Gas geben, zwar nicht Flat out aber quer fürs Publikum."

Am Samstag warten weitere acht Prüfungen auf die Piloten, der Startschuss zur ersten SP der zweiten Etappe fällt bereits um 07:53 Uhr.

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