RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Deutschland-Rallye

„Vielleicht ist es sogar möglich, um den Sieg zu kämpfen“

Thierry Neuville ist im Moment WM-Dritter hinter Ogier und Latvala, in Deutschland möchte der M-Sport-Pilot wieder auf das Podium.

Thierry Neuville ist zwar Belgier, dennoch ist die Rallye-Deutschland für einen der WRC-Piloten ein Heimspiel. "Nicolas (Gilsoul, Beifahrer) und ich freuen uns wirklich auf diese Veranstaltung, vor allem, weil es eine Heimrallye für uns ist", sagt M-Sport-Pilot Thierry Neuville im Vorfeld der am Donnerstag beginnenden Rallye. Der 25-Jährige stammt aus Sankt Vith im deutschsprachigen Teil Belgiens, nur ein Autostunde vom Rallye-Zentrum in Trier entfernt. Damit dürfte sich Neuville der Unterstützung vieler Zuschauer gewiss sein.

Doch nicht nur aus diesem Grund fiebert der M-Sport-Pilot der Rallye Deutschland entgegen, denn neben WM-Dominator Sebastien Ogier (Volkswagen) ist der Belgier der Fahrer der Saison 2013 und derzeit in Hochform. Zuletzt wurde Neuville einmal Dritter und zwei Mal Zweiter, und nun steht in Deutschland die erste Asphalt-Rallye der Saison auf dem Programm. "Ich habe auf Asphalt größere Erfahrung, es ist die Oberfläche, auf der ich mich am wohlsten fühle. Daher möchte ich definitiv wieder auf das Podium fahren", lautet das Ziel des 25-Jährigen.

Nach den jüngsten Erfolgen traut sich Neuville aber sogar noch mehr zu: "Natürlich müssen wir abwarten, wie unser Tempo sein wird, aber vielleicht ist es sogar möglich, um den Sieg zu kämpfen", zeigt sich der Ford-Pilot selbstbewusst. "Eine gute Abstimmung für alle Wertungsprüfungen zu finden ist sehr wichtig", erklärt Neuville. Dies ist ihm und seinem Team offensichtlich gelungen. "Wir hatten einen guten Test, das Auto fühlt sich wirklich gut an. Wir konnten viele verschiedene Abstimmungen ausprobieren."

Schon die ersten beiden Tage der Rallye Deutschland können nach Einschätzung von Neuville über Sieg oder Niederlage entscheiden: "Diese Rallye kann in den Weinbergen gewonnen oder verloren werden. Man muss sauber fahren und benötigt eine gute Abstimmung, um an den Abzweigungen das nötige Vertrauen zu haben", erklärt der Belgier. "Die Prüfungen sind ziemlich eng und daher im WRC-Auto sehr schwierig zu fahren. Man darf das Auto nicht zu sehr rutschen lassen, sonst verliert man zu viel Zeit."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Deutschland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

ERC, Rally di Roma Capitale: Bericht

Lernrallye im ERC-Lernjahr

Österreichs Nachwuchs-Hoffnungen Maximilian Lichtenegger und Marcel Neulinger haben in Rom eines ganz sicher: Dazugelernt.

ARC, Mühlstein Rallye: Startklar!

SG Toolbox Mühlstein Rallye startet durch!

Am 7. und 8. August steigt die SG Toolbox Mühlstein Rallye 2026 mit Zentrum in Schwertberg / Novum ist ein spektakulärer Shakedown am Freitagabend / Der neue Namens-Sponsor SG Toolbox ist ein oberösterreichisches Unternehmen mit hoher Motorsport-Affinität.

ORF-Legende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein erinnert sich an die Akropolis Rallye 1976 und stellt Rudi Stohl die Frage: „1976 oder 2026?“

AARC, Rally Zelezniki: Vorschau

Regner kann Führung im Alpe Adria Cup erobern!

3 Teams aus Österreich, 3 Teams aus Italien, 3 Teams aus Ungarn und 2 Teams aus Tschechien werden am kommenden Wochenende nördlich von Laibach bei der vierten AARC/AART Rallye in Slowenien erwartet.

WRC, Akropolis: Bericht K4

Immer noch in Führung!

Das große Abenteuer Akropolis Rallye: Zwar mussten Johannes Keferböck und Ilka Minor nach einem Defekt am Freitagmorgen ihre sportlichen Ambitionen früh hintan stellen - doch mit einer Zielankunft konnte die Führung im WRC Masters Cup behalten werden. Jetzt geht es nach Estland…