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ERC/ORM: Jännerrallye 2014

Fix: Andi Aigner bei der Jännerrallye!

Weihnachts-Bescherung für Rallye-Fans: Andreas Aigner wird im Stohl-Racing-Peugeot 207 S2000 bei der Jännerrallye an den Start gehen.

Andreas Aigner, der frischgebackene Europameister der Production-Cup-Wertung, wird bei der bevorstehenden 31. Auflage der Internationalen Jännerrallye an den Start gehen!

Anders als in der abgelaufenen Saison, als der 29-jährige Steirer in einem seriennahen Subaru Impreza R4 STI von Stohl Racing erfolgreich war, werden sich Aigner und Co-Pilotin Barbara Watzl von 3. bis 5. Jänner 2014 das Cockpit eines Peugeot 207 S2000 teilen - eingesetzt ebenfalls vom Team von Manfred Stohl. Für den P-WRC-Weltmeister von 2008 ist es der erst zweite Einsatz in einem S2000-Boliden. Als Saisonauftakt zur Rallye-Europameisterschaft 2014 zählt die traditionsreiche Rallye rund um Freistadt auch zur österreichischen bzw. tschechischen Rallye-Staatsmeisterschaft. Andi hat dabei die Chance, sich in der obersten Leistungsklasse mit internationalen Top-Piloten zu messen.

Nur 17 Tage vor dem Start zur Rallye-Saison 2014 und 7 Tage vor Heiligabend macht Andreas Aigner den heimischen Rallye-Fans damit das wohl schönste Weihnachtsgeschenk. „Wenn der Saisonauftakt zur Europameisterschaft schon im eigenen Land stattfindet, muss man als amtierender Europameister natürlich alles versuchen, um bei so einem Highlight mit dabei zu sein“, begründet Andreas Aigner seine recht kurzfristigen Anmeldung. „Die Planungen für die Saison 2014 laufen noch, ebenso die Gespräche mit den Sponsoren. Der Start bei der Jännerrallye ist unabhängig von meinen weiteren Plänen als Saison-Highlight gleich zu Jahresbeginn gedacht.“

Extra für das Heimspiel rund um Freistadt tauscht das Duo Aigner/Watzl deshalb den Subaru Impreza R4 STI gegen einen ebenfalls von Stohl Racing eingesetzten Peugeot 207 S2000 ein – und tritt damit erstmals gemeinsam in der höchsten Kategorie an. Der Zeitpunkt für einen Wechsel ist alles andere als einfach: Im Vergleich zum seriennahen Subaru mit Turbomotor ist der Peugeot mit 2-Liter Saugmotor und einem sequenziellen Getriebe ausgestattet. Der größte Unterschied ist jedoch das Gewicht. „Im Peugeot kann man um Welten später bremsen“, weiß Aigner, der zuletzt 2011 in Frankreich einen S2000-Boliden steuerte.

Dementsprechend flach hält Andreas Aigner den Ball, fragt man ihn nach den Zielsetzungen: „Ich kenne die Tücken der Jännerrallye sehr gut, bei meinem beiden bisherigen Starts war ich zwar sehr schnell, habe aber noch nie das Ziel gesehen. Neben der Taktik und der richtigen Reifenwahl spielt hier vor allem auch das Wetter eine enorme Rolle. Ohne das richtige Gespür kann man hier richtig viel Zeit liegen lassen, gewonnen wird die Jännerrallye sicher nicht auf der ersten Prüfung. So gesehen ist es die denkbar schwerste Rallye, sich an ein neues Auto zu gewöhnen.“

Auch Teamchef Manfred Stohl will im Vorfeld nicht über Platzierungen reden. „Aus meiner Sicht geht es darum zu sehen, wie sich Andi im S2000 anstellt. Schließlich ist er bis dato erst einmal in so einem Auto gesessen – und das bei der Frankreich-Rallye 2011. Für ihn geht es primär darum, auf der Straße zu bleiben und so viel Erfahrung zu sammeln wie möglich. Was dabei unterm Strich rauskommt, ist absolut zweitrangig.“

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