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ERC/ORM: Jännerrallye 2014

Keine Werks-Skoda bei der Jännerrallye

Das Werksteam von Skoda wird erst in Litauen an den Start gehen und fehlt somit beim ERC-Auftakt, der Jännerrallye in Freistadt.

Mit dem Gewinn der Rallye-Europameisterschaft (ERC) und dem Titel in der Asien-Pazifik Rallye-Meisterschaft (APRC) blickt Skoda auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Auch in der kommenden Saison wird der Fabia S2000 auf den Rallye-Strecken rund um den Globus zum Einsatz kommen. Der Fabia ist ein ausgereiftes Rallye-Fahrzeug und startet 2014 in seine sechste und letzte Saison. Ab 2015 wird Skoda eine R5-Version des Fabia an den Start bringen. Aus technischer Sicht wird das S2000-Modell nur noch in Details verfeinert.

"Prinzipiell sind die Spezifikationen für 2014 sehr ähnlich wie bisher", sagt Skoda Motorsportdirektor Michal Hrabanek. "Wir versuchen die Zuverlässigkeit des Autos weiter zu verbessern. Auf Homologations-Seite gab es keine Neuerungen, denn die Regeln sind sehr strikt. Wir wollen die Abstimmung des Autos für jede Rallye optimieren. Das Zusammenspiel zwischen Auto, Fahrer und Team soll so gut wie möglich sein."

Auch im kommenden Jahr wird Skoda in der ERC und der APRC antreten. "2014 stellen wir uns zwei großen Herausforderungen. Die Priorität ist unsere Antritt in der APRC, wo Gaurav Gill der Titelverteidiger ist. Wir werden auch in Europa fahren und planen mit sechs bis acht Events. Wir werden ein Werksteam einsetzen und unsere Kooperation mit Skoda Auto Deutschland intensivieren. Das Team genießt Werksunterstützung."

In der ERC werden Sepp Wiegand und der Finne Esapekka Lappi starten. Mit beiden Teams sind sechs bis acht Läufe geplant. Skoda versucht die richtige Balance zwischen Schotter, Asphalt und Schnee zu finden. Die erste Rallye wird Litauen sein. Skoda lässt somit den Saisonauftakt in Österreich aus. Europameister Kopecky wird hingegen bei einigen Schotter-Läufen in der APRC starten, damit er seine Fähigkeiten auf diesem Untergrund verbessern kann.

Der Tscheche ist das Gesicht der Marke. Die APRC-Starts helfen Skoda auf Marketing- und Kommunikationsseite. Außerdem wird Kopecky auch die tschechischen Läufe Bohemia und Barum fahren. Abgesehen davon ist ein ähnliches Kundenprogramm in nationalen Meisterschaften wie bisher geplant. Für Großbritannien ist kein Programm wie mit Skoda Auto Deutschland vorgesehen.

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