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WRC: Rallye Monte-Carlo

Statement von Paddon: Appell an die Fans

Hayden Paddon appelliert nach dem Unfall bei der Rallye Monte Carlo in einem Statement an die WRC-Fans: „Schaut wo ihr euch hinstellt und hört auf die Ordner“.

Tragischer hätte die neue Saison der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) kaum beginnen können. Bei der ersten Etappe der Rallye Monte Carlo rutschte Hyundai-Pilot Hayden Paddon am Donnerstagabend von der Strecke und erfasste dabei einen Zuschauer, der an den Folgen dieses Unfalls verstarb. Nachdem Paddons Auto von Hyundai als Zeichen des Respekts anschließend aus der Rallye zurückgezogen wurde, meldet sich der Neuseeländer nun erstmals selbst zu Wort.

"Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Freunden des betroffenen Zuschauers", schreibt Paddon in einer Mitteilung. "Egal unter welchen Umständen, so etwas will man niemals sehen." Mit den Umständen meint Paddon die Tatsache, dass sich der Zuschauer bei dem Unfall in einem Bereich aufhielt, der für Zuschauer gesperrt war.

Deshalb appelliert Paddon an alle Rallyefans, vor lauter Begeisterung für den Sport die Sicherheit nie zu vernachlässigen. "Ich bitte alle Zuschauer bei den Rallyes: Schaut wo ihr euch hinstellt und hört auf die Ordner. Wir wollen alle eine tolle Show erleben und anschließend zu unseren Familien zurückkehren." Dabei nimmt Paddon auch unbeteiligte Zuschauer in die Pflicht.

"Ich bitte auch alle anderen Rallyefans: Wenn ihr jemand seht, der an einer gefährlichen Stelle steht, dann fordert ihn im Interesse aller auf, wegzugehen. Gemeinsam können wir daran arbeiten, dass sich so etwas nicht wiederholt", so der Neuseeländer.

Gleichzeitig bittet Paddon auch darum, Schuldzuweisungen zu unterlassen. "Bitte spekuliert nicht! Egal wie und warum das passiert ist, es hilft nichts mit dem Finger auf irgendjemanden zu zeigen. Das Wichtigste ist, dass wir daraus lernen und zusammen mit der FIA und den Organisatoren daran arbeiten, dass so etwas nicht noch einmal passiert."

Paddon bedankte sich zudem für die vielen aufbauenden Nachrichten, die er und Beifahrer John Kennard nach dem Unfall erhalten hätte. Gleichwohl bittet er um Verständnis darum, dass er sich bis zur Rallye Schweden im Februar nicht weiter zu dieser Angelegenheit äußern wird.

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