RALLYE

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Die Könige des Fürstentums…

Es sieht gut aus, für Citroen: Die einzigen beiden aktiven Monte-Sieger im Team und ein Dreifach-Sieg im Vorjahr – was soll da noch schief gehen?

Manfred Wolf

Von der Konkurrenz bekommt man ja eher selten Rosen gestreut. Was bedeutet es also, wenn Peugeot-Teamchef über die Konzern-Kollegen von Citroen sagt, „...die gilt es zu schlagen...“? Will er damit den Druck von seinem Team nehmen, oder ist Citroen wirklich der größte WM-Favorit für 2004?

Am kommenden Wochenende startet die Rallye-WM ausgerechnet dort, wo Citroen in den Vorjahren immer extrem stark war und wo man im Vorjahr den größten Triumph feiern konnte: Ein Dreifach-Sieg mit Youngster Sebastien Loeb an der Spitze, Platz zwei ging an Carlos Sainz, Platz drei an Colin McRae.

Während letzterer im heurigen Jahr durch die FIA-Limitierung, die nur zwei Werksautos pro Team erlaubt, nicht mehr dabei ist, können sich die Franzosen auf die perfekte Kombination aus dem jungen, aber schon erfahrenen Sebastien Loeb und seinem routinierten, aber noch immer schnellen spanischen Kollegen Carlos Sainz verlassen.

Klarerweise muss das Ziel in diesem Jahr der Fahrer-WM-Titel sein, den Loeb im vergangenen Jahr nur ganz knapp an Subaru-Pilot Petter Solberg verloren hat. Die Team-Krone durfte sich die Truppe um Guy Frequelin ja schon 2003 aufsetzen.

Doch nicht nur der Vorjahres-Erfolg spricht für Citroen: Neben Loeb ist nämlich Carlos Sainz der einzige Pilot unter allen genannten, der die ‚Monte’ schon einmal gewinnen konnte.

Die Vorbereitungen auf den schwierigen Saisonauftakt waren mehr als ausgiebig und kurz vor Weihnachten wurde in der Nähe der Sonderprüfungen rund um den Col du Galibier und rund um Gap ausgiebig getestet.

Sebastien Loeb, Carlos Sainz und auch Philippe Bugalski testeten abwechselnd den Citroen Xsara WRC, arbeiteten dabei an der Feinabstimmung für die kurvenreichen Straßen der Seealpen und bestritten gleichzeitig ausgiebige Reifentests.

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