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Kein Glück in Schweden

Das war kein schönes Geburtstagsgeschenk für Beppo Harrach: Ein Reifenschaden auf SP3 stoppte den blendend disponierten Bruckneudorfer!

Programmgemäß wurde heute früh die Schweden-Rallye, der zweite Lauf zur diesjährigen Weltmeisterschaft, gestartet. Und die vielen Fans an den Sonderprüfungen sahen zu Beginn einen blendend disponierten Beppo Harrach: Mit seinem steirischen Co-Piloten Andreas Schindlbacher belegte er mit seinem Mitsubishi EVO VI auf SP 1 einen sehr guten 13. Platz in der Gruppe N! „Da wäre aber noch einiges mehr möglich gewesen“, erzählt Beppo, „ich musste einen Konkurrenten überholen, auf einen zweiten bin ich aufgelaufen, habe dadurch einiges an Zeit verloren.“

Ähnlich passabel schlug er sich auf SP 2 mit Rang 18, machte im Gesamtklassement der Gruppe N Platz 14. Damit hatte Harrach seine Anwartschaft auf einen Top-Ten-Platz mit Nachdruck unterstrichen.

Doch just an seinem heutigen 26. Geburtstag ließ ihn Göttin Fortuna im Stich: Reifenschaden auf SP3 – sieben Minuten verloren, damit Rückfall auf Rang 30 und neun Minuten Rückstand!

„Die WRCs haben auf den Prüfungen viele Steine aufgewirbelt, und einen habe ich erwischt“, schildert Beppo, „der große Zeitverlust kam dadurch zustande, dass das Auto im Schnee versunken ist und wir die Radmuttern nicht raufschrauben konnten.“

Für Harrach ist dieses Missgeschick doppelt ärgerlich: „Es lief wirklich sehr gut, wir haben schnell den Rhythmus gefunden, waren gut am Weg - mit den Top-Ten vor Augen. Das war insgeheim mein Traumresultat!“

Davon ist er jetzt weit entfernt. „Wir werden aber weiter kämpfen und versuchen, mit guten SP-Zeiten auf uns aufmerksam zu machen. Auf die Gesamtwertung brauchen wir im Moment nicht schauen.“

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