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Bloß kein Übermut!

Halbzeit bei der Zypern-Rallye: Manfred Stohl/Ilka Minor verteidigen ihre Spitzenposition, am Nachmittag will man wieder ein wenig mehr attackieren.

Das OMV World Rally Team (Citroen Xsara WRC) konnte auch auf den ersten drei Sonderprüfungen des zweiten Tages den sensationellen zweiten Gesamtrang verteidigen. Somit ist auch schon die Hälfte der „Rally Cyprus“ absolviert. Nach einem sehr vorsichtigen Beginn will der 32jährige Österreicher am Nachmittag wieder ein wenig mehr attackieren, damit das OMV World Rally Team auch nach Ende der zweiten Etappe noch auf dem zweiten Platz zu finden ist.

Ähnliche Verhältnisse wie in Sardinien

Natürlich hat sich die Konkurrenz noch lange nicht geschlagen geben. So drücken vor allem Henning Solberg (3./NOR/Ford Focus WRC) und Markko Märtin (4./EST/Peugeot 307 WRC) das Gaspedal voll durch. Manfred Stohl hingegen hat Samstag vormittags einen Gang zurückgeschaltet. „Natürlich will ich den zweiten Platz halten. Aber heute sind die Verhältnisse ähnlich jenen in Sardinien. Da stimmt die Abstimmung am Auto nicht ganz. Aber ich bin sicher auch sehr vorsichtig unterwegs gewesen. Am Nachmittag werden wir mehr Gas geben“, erklärt der OMV-Pilot.

Reine Kopfsache

Dass das OMV World Rally Team im Konzert der ganz Großen mitmusizieren kann, hat man am Freitag schon bewiesen. Jetzt folgt die Kür, und die entscheidet sich zu einem hohen Prozentsatz im Kopf. Stohl: „Ich will keinen Fehler machen. Es hätte keinen Sinn sich aus Übermut wegzuwerfen. Ich sehe ganz gut die Spur von Henning Soberg, der vor mir startet. Der fährt auf der letzten Rille.“ Von seinem Vorsprung auf den Bruder von Ex-Weltmeister Petter Solberg hat der OMV-Pilot auf der ersten Hälfte des zweiten Tages knapp 20 Sekunden eingebüßt.

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Rallye-WM: Zypern

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