RALLYE

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Citroen plant den Hattrick

Sébastien Loeb möchte siegen, Francois Duval auf das Podest. Teamchef Guy Fréquelin hofft, dass der Belgier nicht wieder Punkte liegen lässt.

Drei Siege in Folge: Das ist der Wunsch von Weltmeister Sébastien Loeb. Der Franzose weiß jedoch, dass die Zypern Rallye ein hartes Stück Arbeit wird, zumal er als WM-Leader als erster Fahrer auf die Strecke muss.

"Das war ein guter Start in die Saison", blickt Loeb zurück. "In meinen Augen sogar besser als 2004. Wenn ich fühle, dass die Kombination zwischen dem Xsara, den Reifen und mir siegfähig ist, dann greife ich an. Vielleicht liegt der Unterschied darin, dass ich hart angreife, wenn ich in Führung liege, um meinen Vorsprung zu vergrößern. Zypern wird nicht einfach werden, denn es kann ein großes Handicap sein, als erster Fahrer auf die Strecke zu müssen. Aber diese Tatsache bedeutet zugleich, dass ich WM-Leader bin. Und deshalb möchte ich am liebsten überall als Erster starten."

Teamkollege Francois Duval hat in Zypern noch nie das Ziel gesehen. Ein weiterer Ausfall würde Teamchef Guy Fréquelin vermutlich weitere schlaflose Nächte bereiten. "In vier Anläufen habe ich nie das Ziel gesehen, allerdings gehen drei Ausfälle auf technische Probleme zurück", so der Belgier. "Ich mag die Straßen Zyperns trotz der hohen Temperaturen im Auto. Wenn der Wagen untersteuert, dann hat man ein wirkliches Problem. Zum Glück hat unser Team das Untersteuern, von dem ich gesprochen hatte, für die Sardinien Rallye in den Griff bekommen. Für Zypern ist eine effiziente Motor- und Bremskühlung erforderlich. Was die Bremsen betrifft, so hatte ich auf Sardinien keine Probleme. Und dann muss natürlich der Wagen sehr stark sein. Auf Sardinien habe ich einen dummen Fehler gemacht und Punkte verloren. Ich muss auf der Straße bleiben und ins Ziel kommen. In Anbetracht der Stärke unseres Fahrzeugs, sollte ich mit den Top-Drei mithalten können. Und mit ein bisschen Glück ist auch ein Podestplatz drin."

Während Duval um das Podest kämpfen möchte, blickt Teamchef Fréquelin den verlorenen Punkten des Belgiers hinterher. Duval hat bewiesen, dass er schnell ist. Aber bis auf die Neuseeland Rallye, wo er fünf Punkte holte, leistete er sich viele unnötige Fehler. "Unser Wagen war in den letzten zwei Rallyes sehr stark und wir haben den Rückstand [auf Peugeot, d. Red.] nur um vier Punkte verringern können", so Fréquelin. "Wir haben zwischen Monte Carlo und Sardinien gut 15 Punkte liegen gelassen. Alle Teams haben Probleme, aber wir müssen sicherstellen, dass wir weniger Probleme als unsere Rivalen haben. Doch das war bislang nicht der Fall."

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