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Ford: Zum 50. Mal in Folge gepunktet

Ford hat in Zypern zum 50. Mal in Folge gepunktet. Henning Solberg, Toni Gardemeister und Roman Kresta fuhren auf die Plätze vier bis sechs.

Das Ziel ist erreicht: Ford hat anlässlich der Zypern Rallye zum 50. Mal in Folge gepunktet. Drei Ford-Fahrer platzierten sich unter den Top-Sechs und sorgten so für ein tolles Gesamtresultat. Seit dem Start der Rallye-WM 1976 hat es 411 Rallyes gegeben und kein Hersteller hat mehr als 36 Rallyes in Folge punkten können.

„Das ist ein beeindruckender Erfolg“, sagte Teamchef Malcolm Wilson. „Kein anderer Hersteller hat solch einen Rekord aufstellen können. Der Dank geht an die neun Piloten, die in diesem Zeitraum für uns gefahren sind und an das Team M-Sport, das in den letzten Jahren hart gearbeitet hat. Es ist auch ein Erfolg des Ford-Focus, der die 50 Rallyes über schnell und zuverlässig war. Nun möchten wir den Rekord ausbauen.“

Als bester Ford-Pilot schnitt Henning Solberg ab. Der Norweger verpasste jedoch das erhoffte Podium wegen Motorproblemen auf der heutigen dritten Etappe. Solberg verlor 15 Sekunden und konnte Markko Märtin nicht mehr einholen. „Ich habe hart versucht, die verlorene Zeit aufzuholen“, sagte Solberg. „Wir sind am Nachmittag mit unseren Reifen ein Risiko eingegangen, um Markko einzuholen, aber es war nicht möglich. Ich bin mit dem vierten Platz jedoch nicht enttäuscht, denn mein bestes Resultat war bisher ein fünfter Platz. Beim nächsten Mal werde ich auf das Podium fahren!“

Hinter Solberg kam Toni Gardemeister als bester Werksfahrer ins Ziel. Der Finne ging kein Risiko ein, fuhr aber dennoch zwei Bestzeiten. „Die Zeiten verdeutlichen das nicht, aber ich bin wirklich langsam gefahren“, so der Finne. „Insgesamt hatten wir eine gute Pace und es ist schade, dass wir wegen zwei Reifenschäden Zeit verloren haben. Es ist fantastisch, dass Ford bei dieser harten Rallye den Rekord aufgestellt hat. Es war unglaublich heiß, aber ich hatte Vertrauen ins Auto.“

Teamkollege Roman Kresta ging ebenfalls kein unnötiges Risiko mehr ein. Er behielt seinen sechsten Platz und stellte damit sein bestes Saisonresultat ein. „Neben der Safari Rallye ist das der härteste Event, an dem ich teilgenommen habe“, sagte der Tscheche. „Es war heiß im Auto und die Etappen waren lang und hart. Aber ich war gut darauf vorbereitet. Ich weiß nicht, wie es ausgesehen hätte, wenn ich nicht fit gewesen wäre.“ Als einziger Ford-Pilot schied Antony Warmbold mit Motorproblemen aus.

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