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"Natürlich ist das frustrierend..."

Nach dem Lichtblick bei der Australien-Rallye, dem 2. Platz von Petter Solberg, verfiel Subaru wieder in die alte Krise: Solberg Sechster, Atkinson ausgefallen.

Petter Solberg hat sicher mehr erwartet als jenen sechsten Platz, den der Norweger bei der Neuseeland-Rallye erzielen konnte. Solberg erklärte: "Ich habe wirklich mein Bestes gegeben, habe alles versucht, aber ich war an diesem Wochenende einfach nicht in der Lage, die Schnellsten herauszufordern. Klarerweise ist das sehr frustrierend."

"Ich möchte Rallyes gewinnen - und es bereitet wenig Spaß, wenn das nicht möglich ist. Aber ich möchte positiv eingestellt bleiben und mich weiterhin darauf konzentrieren, dass wir unsere Pace verbessern können. Wir konnten an diesem Wochenende einige kleinere Verbesserungen erzielen, wir lernten noch mehr über das Auto und die Reifen dazu. Hoffentlich wird uns das in die Lage versetzen, dass wir beim letzten WM-Lauf in Wales ein besseres Resultat erzielen können."

Chris Atkinson erging es noch schlechter, da er auf der zweiten Etappe nach einer Kollision mit einem Felsbrocken aufgeben musste - zuvor jedoch konnte der Australier immerhin auf zwei Prüfungen die Bestzeit markieren.

Atkinson erklärte: "Wir haben versucht, weiterhin kräftig zu puschen, nachdem wir am Samstagmorgen zweimal die Bestzeit fahren konnten. Doch dann traf ich einen Felsbrocken, der den Reifen von der Felge zog. Das war einfach einer dieser typischen Rallye-Unfälle - ich denke, dass diesen Felsen auch jeder andere Pilot getroffen hätte, wenn er an meiner Stelle gewesen wäre. Nachdem die anderen durch meinen Zwischenfall gewarnt wurden, sind sie alle dem Stein ausgewichen."

"Das war einfach nicht unsere Rallye, deshalb werde ich nun danach trachten, dass ich nicht allzu entmutigt bin. Bis zu meinem Ausfall lief es nämlich sehr ermutigend für mich - der Wagen funktionierte um einiges besser als zuvor. Wir konnten viel mehr puschen und das Fahren hat mir großen Spaß bereitet - es ist schön, wenn man in der Lage ist, das zu tun."

Subaru World Rally Team-Geschäftsführer Richard Taylor erklärte: "Das war eine harte Rallye, mit nur mäßigem Erfolg für Petter Solberg und Chris Atkinson. Trotz zweier Bestzeiten konnten wir nicht an jene Performance anschließen, welche wir bei den beiden Events zuvor demonstrieren konnten. Es ist klar, dass sich Petter mehr von dieser Rallye erwartet hat als den sechsten Platz. Wir konnten immerhin verschiedene verbesserungswürdige Bereiche herausfinden, sodass wir den Wagen künftig weiter modifizieren können. Wir freuen uns jetzt auf die letzte Runde der Rallye-Weltmeisterschaft, auf die Großbritannien-Rallye in Wales und auf einen neuen, frischen Saisonstart.

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