RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Finnland-Rallye

Ärzte geben grünes Licht für Ingrassia

Aufatmen im Werksteam von Volkswagen: Julian Ingrassia, Beifahrer von WM-Spitzenreiter Sebastien Ogier, kann in Finnland antreten.

Gute Nachrichten für das Team von Volkswagen-Motorsport: Julien Ingrassia kann bei der Rallye Finnland starten, dem achten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC). Der Co-Pilot des WM-Führenden Sebastien Ogier musste sich Ende Juni einer Operation an der Schulter unterziehen, nachdem er sich bei einer Trainingstour mit dem Mountainbike am Schlüsselbein verletzt hatte. Um eine möglichst schnelle und vollständige Genesung zu ermöglichen, pausierte Ingrassia bei den jüngsten Testfahrten im Volkswagen Polo R WRC.

Nach einer eingehenden medizinischen Untersuchung in der Sportklinik Bad Nauheim in der vergangenen Woche und einer erfolgreich absolvierten Probefahrt am Samstag bei Tests in Finnland gab das Ärzteteam um Dr. Johannes Peil schließlich grünes Licht für einen Start bei der Rallye Finnland. "Wir alle im Team sind sehr froh, dass Julien wieder fit und einsatzbereit ist", so Volkswagen-Motorsport-Direktor Jost Capito.

"Für uns war immer klar: Wir gehen kein Risiko ein, die Gesundheit unserer Fahrer steht an erster Stelle. Im Notfall wäre es besser gewesen, dass Julien eine Rallye pausiert, als das er für längere Zeit ausfällt. Deshalb hätte in Nicolas Klinger auch ein hochkarätiger Ersatz parat gestanden. Für Nicolas' engagierten Einsatz bei den vergangenen Testfahrten und seine Bereitschaft, in Finnland notfalls für Julien einzuspringen, möchte ich mich ausdrücklich bedanken", sagt Capito.

"Ich bin unheimlich erleichtert, dass ich rechtzeitig zur Rallye Finnland wieder fit geworden bin. Mein Dank gilt den Ärzten, die wirklich hervorragende Arbeit geleistet haben, sowie dem gesamten Volkswagen-Team, das mich zu jeder Zeit unterstützt und mir gute Besserung gewünscht hat. Nun kann ich es kaum erwarten, wieder zusammen mit Sebastien in der Rallye-WM zu starten", so der 33-Jährige Grassia.

Nach sieben von 13 WM-Läufen führen Ogier/Ingrassia die Gesamtwertung bei den Fahrern beziehungsweise Beifahrern mit 154 Punkten an - vor ihren Volkswagen-Teamkollegen Jari-Matti Latvala/Mikka Anttila, für die jeweils 90 Zähler zu Buche stehen.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Finnland-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Rallye Weiz: Bericht Opel GSE Cup

Opel Mokka GSE mischt die Allrad-Konkurrenz auf!

Timo Schulz gewinnt den dritten Lauf zum ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 in Weiz. Mit Rang zwei knöpft der Franzose Tom Dufour dem Waliser Ioan Lloyd die Tabellenspitze ab. Erstmals bestreiten die Elektro-Renner die komplette Rallye-Distanz und fahren in der Gesamtwertung in die Top-15.

ARC, Rallye Weiz: Bericht Friedl

„Reifen-Roulette"

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 waren in Weiz mit dem FORD Fiesta Proto trotz sich ständig verändernder Bedingungen mit Motivation erfolgreich unterwegs.

ARC, Rallye Weiz: Bericht Zellhofer

Maximale ORM2 & ARCP-Punkte für Zellhofer

Damit übernimmt der Niederösterreicher Führung in der ORM2-Meisterschaft und in der ARCP - Co-Pilotin Anna Maria Seidl und SUZUKI SWIFT ZMX waren bestens unterwegs

ARC, Rallye Weiz: Bericht Lindner

Hans Georg Linder führt in der ARC-Clubmeisterschaft

Seit 30 Jahren fährt Hans Georg Lindner Rallyes - schon 2012 gelang es ihm, mit einem historischen Fahrzeug ARC-Clubmeister zu werden. Heuer könnte er dieses Kunststück wiederholen...

In der nationalen Historischen Staatsmeisterschaft bzw. HRM Classics sind prinzipiell alle Teilnehmer der FIA EHRC (mit den Superstars Jari-Matti Latvala und Francois Delecour) punkteberechtigt. Die einheimischen historischen Piloten tragen prominente Namen und sind auch in der EHRC vertreten durch den fünffachen Europameister Karl Wagner..

WRC Estland: Bericht Keferböck

Wieder maximale Ausbeute im WRC Masters Cup

Auf den selektiven, zum Teil irrwitzigen Schotter-Prüfungen der Rally Estonia konnten Johannes Keferböck und Ilka Minor ihren dritten Sieg im WRC Masters Cup einfahren und damit die Tabellenführung weiter ausbauen.