RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Rallye Monte Carlo

„Irgendwann ist die Nachwuchsförderung auch vorbei“

Andreas Mikkelsen muss in seiner ersten vollen WRC-Saison sein Talent in Ergebnisse umsetzen, Teamchef Jost Capito erwartet den einen oder anderen Podestplatz.

Andreas Mikkelsen bestreitet in diesem Jahr in seine erste volle WRC-Saison. Im Vorjahr durfte der Norweger ab Portugal den dritten Volkswagen Polo R WRC steuern. Ein vierter Platz in Griechenland und Rang fünf in Wales waren die besten Ergebnisse. Vom Podest war der 24-Jährige noch weit entfernt. Seit seinen beiden IRC-Titeln gilt Mikkelsen als heißes Talent für die Zukunft. Deshalb ist Armin Schwarz auch gespannt auf dessen Entwicklung. "Er muss in diesem Jahr ein anderes Tempo an den Tag legen, um sich vorne zu etablieren, denn irgendwann ist die Nachwuchsförderung auch vorbei."

"Er muss zeigen was er kann", sagt der ehemalige deutsche WRC-Fahrer deutlich. Beim Saisonauftakt in Monte Carlo kam Mikkelsen als Siebter ins Ziel. Fast zwölf Minuten fehlten auf Markenkollegen Sebastien Ogier. "Eine unfassbar anstrengende Rallye für uns", kommentiert Mikkelsen seine "Monte". "Es gab so viele Bedingungen, unter denen wir noch nie angetreten sind. Wir sind wie viele andere mit Slicks im Schnee und mit Spikes im Regen gefahren."

"Definitiv war die Reifenwahl enorm schwierig. Aber ich habe sehr viel bei der Rallye Monte Carlo gelernt. Ich bin sehr froh, dass wir sie in den Punkten beendet haben. Das war von Beginn an unser Ziel und ich bin immer noch platt, wie schwer es zu erreichen war." Und was erwartet sich sein Chef in diesem Jahr? "Das hängt von den Rallyes ab", sieht es Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito bei WRC live realistisch.

"Er hatte hier nicht viel Erfahrung. Bei der Rallye Monte Carlo sollte er also die Ziellinie sehen, die Prüfungen kennenlernen und lernen, wie man mit den unterschiedlichen Bedingungen umgeht. Was den Rest der Saison betrifft: Bei den Rallyes, die er schon ein paar Mal gefahren ist und die er vor allem im vergangenen Jahr im Polo gefahren ist, hoffen wir, dass er hier und dort um das Podium kämpfen kann."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Rallye Monte Carlo

- special features -

Weitere Artikel:

Flörsch @ Saarland-Pfalz Rallye

Sophia Flörsch mit Nina Spitaler im GSE Cup

Sophia Flörsch wird Gaststarterin im ADAC Opel GSE Rally Cup bei der Saarland-Pfalz Rallye - als Copilotin fungiert Nina Spitaler. Training fand bei Stohl Racing in Pachfurth statt.

Rallye Weiz: Bericht Opel GSE Cup

Opel Mokka GSE mischt die Allrad-Konkurrenz auf!

Timo Schulz gewinnt den dritten Lauf zum ADAC Opel GSE Rally Cup 2026 in Weiz. Mit Rang zwei knöpft der Franzose Tom Dufour dem Waliser Ioan Lloyd die Tabellenspitze ab. Erstmals bestreiten die Elektro-Renner die komplette Rallye-Distanz und fahren in der Gesamtwertung in die Top-15.

WRC Finnland 2026: Bericht

Nächster Pajari-Sieg nach Ogier-Drama

Zweiter WRC-Sieg in Folge für Sami Pajari: Der Toyota-Pilot gewinnt seine Heimrallye, nachdem Sebastien Ogier auf dramatische Weise ausscheidet. Keferböck/Minor auf Platz 2 der WRC Masters.

ARC, Rallye Weiz: Bericht Lindner

Hans Georg Linder führt in der ARC-Clubmeisterschaft

Seit 30 Jahren fährt Hans Georg Lindner Rallyes - schon 2012 gelang es ihm, mit einem historischen Fahrzeug ARC-Clubmeister zu werden. Heuer könnte er dieses Kunststück wiederholen...

Mit neuen Investoren, einem CEO aus der Formel 1 und dem WRC27-Reglement stellt die FIA die Weichen für die Zukunft des Rallyesports

Bei der Rallye Weiz lieferten drei Teams der Austrian Rallye Challenge einen spannenden Kampf um den ARC-Sieg. Am Ende hatte Gerolf Schuller die Nase vorne - doch Hans Georg Lindner bleibt Tabellenleader.