MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WEC: 24 Stunden von Le Mans

Schwierige Bedingungen durch Regen

Marco Bonanomi (Audi) und Nicolas Lapierre (Toyota) verunfallen im Regen: Audi verliert die Startnummer 3, Toyotas Nummer 8 wird repariert.

Nach nicht einmal zwei von 24 Stunden in Le Mans haben sich bereits mindestens drei der Topautos aus dem Kampf um den Gesamtsieg verabschiedet - betroffen sind je ein Auto von Audi, Porsche und Toyota. Nachdem der 919 Hybrid von Neel Jani (Startnummer 14) mit einem Technikdefekt fünf Runden verlor, litten Audi und Toyota unter einem Unfall. Der R18 e-tron quattro von Bonanomi/Albuquerque/Jarvis ist endgültig aus dem Rennen.

Bei starkem Regen auf der Hunaudieres-Geraden kollidierten Nicolas Lapierre und Marco Bonanomi auf halbem Weg zur ersten Schikane. Die TV-Bilder zeigten, dass bei dem Zwischenfall auch ein Prospeed-Porsche (Jeroen Bleekemolen) und der AF-Corse-Ferrari von Sam Bird verwickelt waren. "Sah so aus, als hätte Lapierre sein Auto ganz allein aus der Kontrolle verloren", sagt Bonanomi-Teamkollege Oliver Jarvis. "Wir sind wirklich entsetzt, denn wir lagen bestens im Rennen und hatten ein bärenstarkes Auto."

Lapierre war auf der rechten Seite der Strecke unterwegs, Bonanomi links und dazwischen der Ferrari von Bird. Von hinten rauschte der Porsche von Bleekemolen heran. Wer wen zuerst berührt hat, ist noch unklar. Fraglich ist auch, ob zum Zeitpunkt des Crashs bereits das Safety-Car auf der Strecke war. In einem solchen Fall hätten alle Fahrer verlangsamen müssen, was bei Bleekemolen definitiv nicht der Fall war. Letztlich wurde Bonanomi vom Toyota abgeräumt und in die Barrieren geschickt.

Nach zahlreichen Versuchen, seinen TS040 wieder flott zu bekommen, schaffte es Lapierre schließlich zurück an die Box. "Es ist vielleicht nur Bodywork. Wir schauen es uns genau an, schicken den Wagen möglichst schnell wieder ins Rennen", sagt TMG-Geschäftsführer Rob Leupen. Für den Audi mit der Startnummer 3 war jedoch Schluss. Ausfall wegen Antriebsverlusts in Folge des Unfalls, heißt es von Audi. "Wir hätten um den Sieg mitgekämpft", sagt Jarvis frustriert.

Es führt weiterhin Alexander Wurz (Toyota Nr.7) vor Andre Lotterer (Audi Nr.2) und Timo Bernhard (Porsche Nr.20).

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

WEC: 24 Stunden von Le Mans

- special features -

Weitere Artikel:

DTM erwägt große Format-Revolution

2027 Shootout-Qualifying in zwei Teilen?

Wird für 2027 in der DTM das Qualifying- und das Rennformat sowie der Ablauf geändert? Am Sachsenring gab es intensive Gespräche mit den Teams

Ferrari bezieht Stellung zu Gerüchten

Frederic Vasseur vor dem Aus?

Das Ferrari-Management bestätigt das volle Vertrauen in Teamchef Frederic Vasseur - Zuvor hatte es Gerüchte rund um Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegeben

GP von Bahrain in Sepang: Qualifying

Verstappen vor Hamilton - Mercedes chancenlos

Red Bull ist beim Grand Prix von Bahrain wieder voll da: Max Verstappen auf Pole, Isack Hadjar auf Platz 3 - und dazwischen Lewis Hamilton in der ersten Startreihe

Zu wenig Action in Madrid

Madring soll für 2027 geändert werden

Der Madring steht nach seinem Formel-1-Debüt vor möglichen Änderungen: Die FIA hat den Veranstaltern bereits konkrete Empfehlungen gegeben

Offiziell: Hadjar bleibt

Isack Hadjar verlängert bei Red Bull

Red Bull schafft Klarheit für 2027: Isack Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen - Teamchef Laurent Mekies erklärt die Entscheidung

Antonelli-Express rollt weiter

Glücklicher Sieg bei Madrids F1-Premiere

Weil ein unglückliches Boxenstopp-Timing bei McLaren Lando Norris den Sieg kostet, triumphiert Kimi Antonelli beim Grand Prix von Spanien 2026