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WEC: 24 Stunden von Le Mans

„Hoffe eine gute Vorstellung abliefern zu können“

Nach seinem schweren Unfall beim Testtag in Le Mans ist der Lotus-Praga-Pilot Dominik Kraihamer wieder fit für das Rennen am Circuit de la Sarthe.

Lotus-Praga freut sich auf die 24 Stunden von Le Mans. Der Langstreckenklassiker an der Sarthe feiert in diesem Jahr seinen 90. Geburtstag. Doch das ist nicht das einzige Jubiläum in diesem Jahr. Christoph Bouchut, der sich den Lotus-Praga T128 mit der Startnummer 31 mit James Rossiter und Kevin Weeda teilt, nimmt in diesem Jahr zum 20. Mal an den 24 Stunden von Le Mans teil. Dabei gelang dem Franzosen das Kunststück, gleich bei seiner ersten Teilnahme im Jahr 1993 mit Peugeot den Gesamtsieg zu erzielen.

"Dieses Jahr feiere ich meine 20. Teilnahme bei den 24 Stunden von Le Mans mit einem der größten Namen im Motorsport, nämlich Lotus, was eine große Ehre und ein Privileg für mich ist", sagt ein sichtlich stolzer Bouchut. "Es ist eine große Leistung und Bestätigung in der Welt des Motorsports zu diesem einzigartigen Rennen zurückzukehren, welches ich 1993 gewann. Nur zehn Fahrer in der Geschichte von Le Mans haben öfter an der Veranstaltung teilgenommen als ich. Dies zeigt, wie schwierig es ist, so lange auf einem solch hohen Level zu fahren."

"Es gibt kein anderes Rennen, auf das ich mich mehr freue und es gibt keine andere Strecke auf der Welt wo ich es so sehr genieße am Limit zu fahren wie auf dem Circuit des 24 Heures". Sagt der Franzose. "Ich bin sehr stolz, dieses Jubiläum mit Lotus zu zelebrieren und ich bin sicher, dass meine Kollegen Kevin, James und ich einen erstklassigen Job machen werden um ein gutes Ergebnis einzufahren."

Während Bouchut zu den erfahrensten Piloten im Starterfeld zählt, ist Teamkollege Weeda ein waschechter Le-Mans-Rookie. Der US-Amerikaner feiert in diesem Jahr seine Premiere an der Sarthe. Am offiziellen Testtag erfüllte Weeda das Minimum von zehn Runden, um für das Rennen startberechtigt zu sein. Auch für den T128 ist die Le-Mans-Ausgabe des Jahres 2013 eine Premiere. Beim Testtag fuhr das Auto seine ersten Runden auf dem 13,629 Kilometer Kurs. Lotus konnte viele Daten sammeln und komplettierte insgesamt 124 Runden.

Bei der zweiten Lotus-Mannschaft sorgte Dominik Kraihamer, der sich am Steuer der Startnummer 32 mit Jan Charouz und Thomas Holzer ablösen wird, mit einem Unfall am Testtag für eine Schrecksekunde. Der Österreicher ist aber vollständig genesen und brennt nun auf das Rennen. "Die 24 Stunden von Le Mans sind das Rennen, auf welches jeder Langstreckenfahrer und Motorsportfan das ganze Jahr wartet. Es ist für mich eine Ehre und gleichzeitig eine Herausforderung dieses großartige Spektakel mit Lotus bestreiten zu dürfen", sagt Kraihamer

"Ich freue mich mit dem neuen Lotus-Praga T128 anzutreten und dass ich mir das Auto mit meinen Kollegen Thomas und Jan teilen darf. Ich bin zuversichtlich für das Rennen und hoffe, dass wir eine tolle Vorstellung abliefern können", so Kraihamer. Die Veranstaltung in Le Mans beginnt am Mittwoch, 19. Juni mit dem Freien Training und dem ersten Qualifying. Zwei weitere Qualifikationstrainings finden am Donnerstag, 20. Juni von 19:00 bis 21:00 Uhr und von 22:00 bis 24:00 Uhr statt. Das Rennen startet am Samstag, 22. Juni um 15:00.

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