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WEC: 24 Stunden von Le Mans

Alexander Wurz: „Sind enttäuscht“

Toyota ist in Bezug auf den vierten Gesamtrang enttäuscht - Alexander Wurz weiß aber, dass man das wahre Bild erst im Rennen sieht.

Toyota zeigte auch am ersten Trainingstag in Le Mans jenen Rückstand auf Audi, der bereits beim Vortest zu sehen war. Im Freien Training und im ersten Qualifying am Mittwoch fehlten den Japanern vier Sekunden auf die Konkurrenz aus Ingolstadt. Hinzu kamen technische Sorgen. Der TS030 mit der Startnummer 8 rollte am Abend nach nur zehn Runden mit einem Schaden am Antriebsstrang aus. Die Sessions waren aufgrund von Zwischenfällen und Beschädigungen an Leitplanken verkürzt gewesen.

"Wegen der roten Flaggen bin ich im Qualifying überhaupt nicht gefahren. Im Freien Training war es fast durchweg nass. Ich hatte nur zwei Runden im Trockenen", sagt Alexander Wurz. "Ich kann also noch nicht viel sagen. Wir blicken auf das große Ganze. Das wahre Bild sieht man ohnehin erst im Rennen", so der Österreicher, dessen Auto auf Gesamtrang vier rangierte. "In Bezug auf die Platzierung sind wir enttäuscht", gibt Teamkollege Nicolas Lapierre offen zu.

"Der Abstand zur Konkurrenz ist größer als erhofft. Wir haben das Setup für das Rennen im Fokus. Diesbezüglich sind uns bereits einige Fortschritte gelungen", schildert der Franzose. Die schnellste Runde im Auto mit der Startnummer 7 hatte Kazuki Nakajima markiert. "Das war ein ordentlicher Lauf im Qualifying, aber wir hätten gern mehr Performance dargestellt", meint der Japaner. "Es liegt noch einige Arbeit vor uns. Wir bereiten uns konsequent auf das Rennen vor. Dann zählt es."

Mit einem noch umfangreicheren Arbeitsprogramm geht die Crew von Auto Nummer 8 in den Donnerstag. Im Qualifying verlor das Trio Davidson/Sarrazin/Buemi viel Zeit, weil der Schweizer mit dem Fahrzeug ausrollte und die Session somit vorzeitig beendet war. "Ich bin genau zehn Kurven weit gekommen. Ich habe es bis zur Indianapolis-Kurve geschafft, dann tauchte das Problem auf", so Buemi. "Meine Teamkollegen sagen, das Auto fühlt sich gut an. Leider gab es aber dieses Problem mit dem Antrieb."

"Schade, das wir keine vernünftige Zeit markieren konnten", sagt Davidson nach Rang fünf am Mittwoch. "Das Tempo ist nicht ganz so gut wie erhofft, aber wir haben ein gut fahrbares Auto, das im Verkehr viel Selbtsvertrauen vermittelt." Teamkollege Sarrazin fügt an: "Das Auto liegt stabil und die Balance passt uns allen gut. Ich bin sicher, dass es ein gutes Setup für das Rennen ist. Ein technisches Problem ist nie gut. Aber wir haben so etwas lieber an einem Mittwoch als im Rennen."

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