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WEC: 24 Stunden von Le Mans

Regendrama in Le Mans

Der einsetzende Regen sorgte für dramatische Szenen in Le Mans. Der Wurz-Toyota ist nach Unfall out, Lietz führt in der GTE-Pro.

Die 90. Auflage der 24 Stunden von Le Mans neigt sich langsam dem Ende zu - und vor der allerletzten Stunde des Langstrecken-Rennens deutet alles auf einen weiteren Sieg von Audi hin. Im Fahrzeug mit der Startnummer 2 führt der Däne Tom Kristensen mit einer Runde Vorsprung auf Sebastien Buemi im Toyota mit der Startnummer 8. Nur noch ein unvorhergesehenes Ereignis kann nun noch für die Wende sorgen.

Für Kristensen wäre es nach 1997, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005 und 2008 bereits der neunte Gesamtsieg beim wichtigsten 24-Stunden-Rennen der Welt. "Um neunmal zu gewinnen, brauchst du unheimlich viel Glück - und natürlich das richtige Auto und die richtigen Teamkollegen. Das ist einfach unglaublich", meint Le-Mans-Legende Henri Pescarolo anerkennend.

Aber dass Le Mans 2013 noch keineswegs vorbei ist, zeigte sich kurz vor Ende der 23. Stunde, als zuerst Kristensen mit einem sich anbahnenden Reifenschaden unplanmäßig an die Box kommen musste und wenig später Nicolas Lapierre den an vierter Stelle liegenden Toyota in den Porsche-Kurven in die Leitplanken setzte. Lapierre stieg aus dem Auto aus und schleppte sich Minuten später mit abgefahrener Front zurück an die Box.

1:15 Stunden vor dem Ende plötzlich Drama in Le Mans: Regen - und zwar der schwerste Schauer des Wochenendes! Während sich einige der Autos aus den kleineren Klassen um die Wette drehten, reagierten Audi und Toyota blitzschnell, um ihre jeweiligen Spitzenautos an die Box zu holen. Als dann auch noch LMP1-Leader Bertrand Baguette (Oak) eine gemeinsame Pirouette mit einem weiteren Prototypen hinlegte, wurde das Safety-Car auf die Strecke bestellt.

"Man hat ja gesehen, was mit Lapierre passiert ist. Da ist noch nichts entschieden", sagt Audi-Leader Allan McNish, für den der Arbeitstag bereits beendet ist. Anthony Davidson sieht das ähnlich: "Es war von Anfang an ein episches Rennen, bei dem die Wetterverhältnisse ständig gewechselt haben. Das sind die schwierigsten Bedingungen, unter denen ich je gefahren bin. Du weißt einfach nicht, was du tun sollst, welchen Reifen du verwenden sollst."

"Wenn du jetzt Reifen wechselst, kostet das 30 Sekunden, aber was ist, wenn das Wetter wieder aufklart? Da wird die ganze Zeit heiß diskutiert. Besonders im geschlossenen Cockpit werden die Regentropfen auf der

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