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WEC: 24 Stunden von Le Mans

Kraihamer: „Kann es kaum erwarten!“

Dominik Kraihamer geht zuversichtlich in sein Lieblingsrennen: die 24 Stunden von Le Mans: „Hoffnung gibt mir unter anderem unser starker Topspeed“.

Dominik Kraihamer und das Team Lotus freuen sich auf das bevorstehende 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Beim großen Klassiker in Frankreich, der in diesem Jahr das 90-jährige Bestehen feiert, wollen der schnelle Österreicher und seine Teamkollegen Thomas Holzer und Jan Charouz das große Potenzial des neuen Lotus-Praga T128 umsetzen.

Trotz eines Unfalls im Rahmen des offiziellen Testtages auf dem Circuit de la Sarthe sind die Vorzeichen vor dem Höhepunkt des Jahres gut. Das Team konnte in den vergangenen Wochen mit dem brandneuen Fahrzeug deutliche Fortschritte machen. Entsprechend zuversichtlich reist Dominik Kraihamer am kommenden Wochenende in das Departement Sarthe.

"Meinen Crash vom vergangen Sonntag habe ich ganz gut verdaut", sagt er. "Hier und dort zwickt es noch ein wenig, aber die Vorfreude auf das Rennen in Le Mans stellt die kleinen Wehwehchen absolut in den Schatten. Keine Sorge, ich werde fit sein. An dieser Stelle herzlichen Dank an das Team, das mit großem Aufwand an der Reparatur des Autos arbeitet."

"Ich freue mich schon jetzt auf die nächsten Runden in Le Mans. Unser Auto ist in den vergangenen Wochen in vielen Bereichen deutlich besser geworden. Bei den schwierigen Bedingungen am Testtag haben wir gesehen, dass wir in Sachen Zuverlässigkeit und Tempo erheblich zulegen konnten. Hoffnung gibt mir unter anderem unser bärenstarker Topspeed. Der Lotus-Praga T128 geht auf den langen Geraden wie die Hölle."

Deshalb wünsche er sich "bei meinem Lieblingsrennen", dass er und seine Teamkollegen vom Pech verschont bleiben. "Gemeinsam mit Thomas und Jan werde ich versuchen, das gesamte Potenzial auszuschöpfen und diese große Herausforderung über 24 Stunden sauber und schnell zu bewältigen. Im engen Kampf der zahlreichen LMP2-Prototypen wissen wir aber noch nicht genau, wo wir derzeit stehen."

Kraihamer gibt sich trotzdem sehr zuversichtlich: "Ich gehe davon aus, dass wir in den Trainings in der kommenden Woche weiter zulegen werden. Gelingen uns noch ein paar Fortschritte, dann ist im Rennen alles möglich", meint der Österreicher. "Wie gern würde ich mir die Boxengasse und das Meer an Fans mal von oben anschauen - vom Podium. Ich kann es kaum erwarten, endlich wieder in Le Mans zu starten!"

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